Aachen - Karlsjahr: Vorträge und mehr im NAK

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Karlsjahr: Vorträge und mehr im NAK

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Auch Musik gibt es im Karlsjahr-Programm beim Neuen Aachener Kunstverein (NAK): Am Donnerstag, 13. März, spielt ab 21 Uhr die Underground-Band „Walls & Birds“ psychedelische Pop-Musik. Foto: Veranstalter

Aachen. Der Neue Aachener Kunstverein (NAK) beteiligt sich mit einer Reihe an Veranstaltungen am diesjährigen Karlsjahr. So veranstaltet er noch bis zum 14. März sowie am 20. und 21. März in seinen Räumen, Passstraße 29, einen Workshop mit Künstlern, Kunstwissenschaftlern und Musikern.

Der Workshop richtet sich alle Interessierten und ist kostenlos. Mit ihm sollen Ideen und Konzepte mit Bezug zu Aachen und Karl dem Großen entwickelt und verdichtet werden. Eine Auswahl der Projekte wird während des „V.I.C.C.E.A.“-Projektes (Vorbild & Imitation – Celebrity & Cornucopia – ­Eroberung & Appropriatio) vom 9. Mai bis 29. Juni in einer leerstehenden Geschäftseinheit im Stadtzentrum gezeigt werden.

Folgende öffentliche Programmpunkte finden statt: Am Donnerstag, 13. März, um 14 Uhr halten Stella Fangauf und Jasper Fränznick einen Vortrag zum Thema „Kulturelles Crowdfunding in der Euregio Mass-Rhein“. Vorgestellt wird eine von einer Gruppe von Master-Studenten der Universität Maastricht entwickelte Crowdfunding-Plattform für die kulturelle und kreative Industrie in der Euregio Maas-Rhein.

Ebenfalls am Donnerstag, aber um 19 Uhr, gibt es einen Vortrag von Martin Schmidl: „Das ‚Haus der Deutschen Kunst‘ ausstellen“. Das Haus der Kunst in München setzt seine kritische Untersuchung der eigenen Geschichte fort. Dies mündet in einer permanenten Ausstellung in Form eines offenen Archives. Martin Schmidl wird sein Konzept hierzu vorstellen. Um 21 Uhr gibt es am Donnerstagabend auch noch Musik, und zwar von „Mekka” und „Walls&Birds”, Elektro- und Synthesizer-Pop.

Am Freitag, 14. März, um 10.30 Uhr berichtet Doris Talpay vom Kaleidoskop Filmforum in Aachen über das Kaleidoskop-Karlsprojekt: „Bagdad – Aachen / Macht – Repräsentation – Toleranz”. Am Donnerstag, 20. März, um 11 Uhr erzählt Ariane Gehlen vom Projekt „Kunst auf dem Eisen-Radweg”. Entlang der 13 Kilometer langen Radstrecke von Gemünd nach Hellenthal befinden sich acht Stationen, an denen an die historischen Bedeutung des Ortes erinnert wird. Um den Weg attraktiver zu gestalten, sollen ab 2015 Kunstwerke aus Metall, Holz oder Erz an sechs bis acht Standorten präsentiert werden.

Um 19 Uhr hält NAK-Direktor Ben Kaufmann am 20. März einen Vortrag mit dem Titel „Kunst als Platzhalter“. Der Vortrag untersucht das Werk des Künstlers Ottmar Hörl im Hinblick auf die geplante Installation auf dem Katschhof.

Am Freitag, 21. März, um 19 Uhr gibt es dann noch Vortrag und Performance von Berthold Reiß: „Noch ist nicht aller Tage Abend“. Künstler Reiß thematisiert gesellschaftliche Entwicklungen in einem Monolog über Relativität und Vorbilder. Karl der Große erscheint in der Rede als Autor, Urheber und Erfinder des Imperiums.

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