Aachen - Karlsgraben: Staus halten sich in Grenzen

Karlsgraben: Staus halten sich in Grenzen

Von: hau
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Wegen umfangreicher Bauarbeiten ist der Karlsgraben bis Juli drei Monate lang Einbahnstraße. Ab Löhergraben geht es entweder links oder rechts in die Jakobstraße. Unter anderem wird die Fahrbahn auf neun Meter verbreitert, um Fahrradstreifen anzulegen, auch Leitungen und Kanäle sowie eine Bushaltestelle werden erneuert. Acht Robinien wurden gefällt, weil sie sturmanfällig waren, dafür werden neue Bäume gepflanzt. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Der Karlsgraben, immerhin Teil des inneren Rings, ist seit Montag vom Templergraben aus Einbahnstraße, weil dort Radstreifen angelegt werden und teilweise Kanäle und Leitungen erneuert werden müssen. Nach übereinstimmender Darstellung von Polizei und Aseag halten sich die Auswirkungen bislang in Grenzen.

„Keine besonderen Vorkommnisse”, meldete am Dienstag etwa Karl J. Völker von der Polizeipressestelle. Es gebe sicherlich Behinderungen, aber zum großen Stau sei es offensichtlich noch nicht gekommen. Eng wird es vor allem vom Löhergraben aus, wo der Verkehr zwangsweise rechts oder links in die Jakobstraße geleitet wird. Dort kommt es während des Berufsverkehrs zu Engpässen, vor allem auf dem Abschnitt zwischen Jakobstraße und Vaalser Straße.

Die Stadt erwartet jedoch, dass sich die Behinderungen noch reduzieren, wenn sich die Autofahrer auf die neue Situation eingestellt haben. Axel Costard vom städtischen Pressebüro: „Es gibt viele Autofahrer, die gut andere Wege fahren können, wenn sie Bescheid wissen.” Die Ampelsteuerung an der Ecke Vaalser Straße/Jakobstraße hat man schon modifiziert, dort kann auch noch nachgesteuert werden. Die Arbeiten sollen drei Monate dauern, Ausweichrouten führen über Junker- und Königstraße.
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