„Karlsbande” im Visier der Polizei

Letzte Aktualisierung:

Aachen. Es waren unschöne Szenen, die sich am vergangenen Sonntag nach dem Zweitligaspiel zwischen der Alemannia und Spielvereinigung Greuther Fürth abspielten.

Nach Spielende kam es auf einem Busparkplatz zu einer Prügelei, an der Anhänger der Schwarz-Gelben und Greuther-Fans beteiligt waren.

Polizei und Alemannia zeigen sich am Dienstag „enttäuscht und getäuscht” von einer Aachener Fan­gruppierung, der „Karlsbande”.

Mitglieder dieser Fangruppierung werden laut Polizei für den Übergriff auf rund 30 Greuther-Fans verantwortlich gemacht. Zu den Auseinandersetzungen war es gekommen, nachdem der Gästebus aufgrund einer Panne nicht abfahren konnte. Ordner waren bei dem Übergriff dazwischengegangen und hatten Schlimmeres verhindert. Eine Ordnungskraft wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Polizei und Alemannia stehen nach eigenen Angaben in engem Kontakt mit nahezu allen Fan-Gruppierungen. Bislang sei das „eine weitgehend vertrauensvolle Grundlage” gewesen, um gewalttätige Auseinandersetzungen - ausgehend von Alemannia-Fans - zu vermeiden. „Mit dem Anzetteln dieser Auseinandersetzung am vergangenen Sonntag wurde dieses Bestreben von Mitgliedern der sogenannten Karlsbande nun konterkariert”, reden Ordnungshüter und Verein Klartext.

Um derartige Vorkommnisse künftig zu vermeiden, will die Polizei diese Fangruppierung nun wieder stärker in den Blick nehmen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert