Karl der Kleine macht Bauzäune nun touristenfreundlich

Von: Martina Stöhr
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Alfred Neuwald (links) und Lars Kesseler verschönern den Stawag-Bauzaun am Hof mit Karl dem Kleinen. Foto: Harald Krömer

Aachen. „Die Betrachter sollen sich ihr Bild selber machen“, meint Lars Kesseler alias Lake 13 und lässt sein Werk für sich selbst sprechen. Am Bauzaun der Stawag auf dem Hof hat er am Dienstag ein Banner mit der Comic-Figur Karl der Kleine und dem Stawag-Maskottchen Emil Erdmann besprüht.

 So verschönert soll die Baustelle auf dem Hof das historische Stadtbild gerade während der Heiligtumsfahrt nicht mehr allzu sehr stören.

Auch die Bauzäune des dazugehörenden Materiallagers auf dem Klosterplatz wurden in Zusammenarbeit mit dem Bistum Aachen touristenfreundlich gestaltet. Dort wird mit Sätzen wie „Zieh in das Land, das ich dir zeigen werde“ und „Glaube in Bewegung“ für die Heiligtumsfahrt geworben. Und die Besucher werden in verschiedenen Sprachen willkommen geheißen.

„Großartig und toll“ findet Alfred Neuwald alias Neufred die Arbeit des Graffiti-Künstlers Kesseler auf dem Hof. Immerhin stammt die Comic-Figur, die jetzt das Banner ziert, ursprünglich aus seiner Feder. Der Graffiti-Künstler Kesseler hat bereits ein Trafohäuschen am Blüchelplatz mit Karl dem Kleinen besprüht.

Da sich die Kanalbauarbeiten auf dem Hof wegen der zahlreichen archäologischen Funde dort verzögert haben, bleiben die Einstiegsgrube am Hof und das Materiallager auf dem Klosterplatz auch während der Heiligtumsfahrt und der Karls-Ausstellungen bestehen. Nun aber mit ansprechenden Bannern. Lars Kesseler zückte am Dienstag seine Spraydosen und verwandelte eins davon in ein Kunstwerk. Das wird auch Bestandteil eines Gewinnspiels sein, das die Stawag im Juli plant.

Dabei gilt es an vier Stationen (Zeitungsmuseum, Dominformation, Aachen Tourist Service und Hof) jeweils eine Frage zu beantworten. Mit dem Lösungswort, das aus vier Buchstaben besteht, kann man dann an der Verlosung teilnehmen. Zu gewinnen gibt es die kleine Karls-Münze der Stawag, die laut David Lulley, zuständig für die Kommunikation der Baustellen, schon jetzt heiß begehrt ist. Schließlich gibt es nur 500 Stück davon.

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