Aachen - Karin Schmitt-Promny: „Ich nehme die Wahl nicht an”

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Karin Schmitt-Promny: „Ich nehme die Wahl nicht an”

Von: Georg Dünnwald
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Aachens erster grüner Bezirksvorsteher: Achim Ferrari (links), steht in Aachen-Mitte an der Spitze, seine Stellvertreter sind Heiner März (SPD) und Prof. Albert Hartmann von der CDU (rechts). Foto: Ralf Roeger

Aachen. Achim Ferrari ist der erste grüne Bezirksvorsteher Aachens. Und das in Aachen-Mitte, dem größten Stadtbezirk Nordrhein-Westfalens. Ohne Probleme ging die Wahl des Vorstehers und seiner Stellvertreter im Haus Löwenstein über die Bühne.

Ferraris erster Stellvertreter ist sein Vorgänger Heiner März (SPD), zweiter Stellvertreter wurde Prof. Albert Hartmann (CDU). In Aachen-Mitte wurde - wie im Stadtrat auch - eine schwarz-grüne Koalition geschmiedet.

In Haaren bleibt alles beim Alten und Ferdinand Corsten, der in der Stadt-CDU nicht unumstritten ist, bleibt Bezirkschef. Corsten ist gleichzeitig Ratsherr und Mitglied im Städteregionstag. Ihm zur Seite stehen in Haaren Herbert Ludwigs (SPD) als erster Stellvertreter und Hans Mambor (FDP) auf der zweiten Position. In Haaren regiert also eine schwarz-gelbe Koalition. Genau so wie in Kornelimünster/Walheim. Eberhard Büchel bleibt „kleiner Bürgermeister”, seine Stellvertreter sind Ladislaus Hoffner (SPD) und Gretel Opitz (FDP).

Mindestens noch drei Jahre will Herbert Henn (CDU) an der Brander Spitze stehen. Der langjährige Gemeindevorsteher will „die 40 Dienstjahre noch voll machen”. Bisher ist er seit 37 Jahren im Amt. Dieter Müller von der SPD und Ute Reiber von den Grünen vertreten ihn. In Brand ging der umgängliche und beliebte Henn eine Zusammenarbeit mit den Grünen ein.

Wer Knatsch in Richterich befürchtet hatte, wurde angenehm enttäuscht. CDU und Grüne arbeiten auch hier zusammen. Neue Bezirksvorsteherin ist Marlis Köhne (CDU), ihre Stellvertreter sind der Bezirksvorsteher der letzten fünf Jahre, Manfred Kuckelkorn (SPD), und die Grüne Thea Zielinsky.

Nur in Laurensberg sollen die Wände gewackelt haben. Die Erwartung eines zweiten grünen Bezirksvorstehers erfüllte sich nicht. Mit der CDU (fünf Sitze) konnten sich die Grünen (vier Sitze) nicht einigen. Also reichten die Schwarzen, die SPD (drei Sitze) und die Grünen (vier Bezirksvertreter) je eigene Listen ein. Im ersten Wahlgang kam auf die CDU fünf Stimmen, damit war Michael Pauly als Bezirksvorsteher durch. Für die rote Liste stimmten vier Bürgervertreter, einer mehr, als die SPD in ihren Reihen hat. Auch die Grünen kamen auf vier Stimmen.

Wegen Stimmengleichheit war eine Stichwahl notwendig. Und bei dieser wählten offensichtlich die CDU-Vertreter ebenfalls den Vorschlag Helga Efes, die damit erste Stellvertreterin wurde. Karin Schmitt-Promny, die für die Grünen auch im Stadtrat und in der Landschaftsversammlung Rheinland Mitglied ist, antwortete auf Befragen: „Nein, ich nehme die Wahl nicht an.” Sie begründete, dass ihre Fraktion sie als Bezirksvorsteherin vorgeschlagen habe, nicht aber als Stellvertreterin des Bezirksvorstehers. So wurde ihr grüner Kollege Martin Knörzer zweiter stellvertretender Vorsitzender in Laurensberg.
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