Kampf um Bombardier zahlt sich aus: 270 „Talbötter“ bleiben

Von: hau/wos
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Der Kampf um Bombardier hat sich am Ende ausgezahlt. Foto: dapd

Aachen. Eine in dieser Form einmalige Solidariät, ein beharrlicher Kampf und Einsatz rund um die Uhr haben sich ausgezahlt: Der Schienenfahrzeugbau bleibt Aachen erhalten. Aus der im Oktober letzten Jahres geplanten Schließung des Aachener Bombardier-Werks mit rund 500 Beschäftigten, zum Teil Leiharbeiter, wird nun der Übergang in eine neue Talbot Services GmbH, einer Tochter des Baesweiler Personaldienstleisters Quip.

Voraussichtlich werde man mit weniger als 50 Kündigungen auskommen, teilten Geschäftsführer und Arbeitnehmervertreter am Montag mit. 240 Arbeitnehmer und 30 Auszubildende werden (zu niedrigeren Konditionen) übernommen, 30 weitere arbeiten Bombardier-Aufträge ab, für die anderen gibt es Abfindungen, die „einen Neustart ermöglichen“.

Kritik wurde in einer Pressekonferenz an der Landesregierung laut, von der eine Starthilfe für die Produktion des Elektromobils „Streetscooter“ erwartet wird. Bislang sei allerdings trotz aller Versprechungen keine Zusage eingegangen.

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