Kaltschnäuzig zieht Walheim ins Finale ein

Von: Guido Jansen
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Luftduell: Walheims David Föhles (links) und Jens Tegethoff aus Haaren versuchen sich im Spiel mit Köpfchen. Föhles und seine Walheimer waren am Ende erfolgreich. Foto: Guido Jansen

Aachen. Kaltschnäutzig - anders kann man die Art und Weise, mit der sich Hertha Walheim am Dienstag in das Finale gespielt hat, nicht beschreiben. 3:0 hat der Landesligist den Vergleich mit dem eine Klasse tiefer spielenden Bezirksligisten DJK FV Haaren gewonnen.

Von dem Klassenunterschied war in Durchgang eins nicht viel zu sehen. Bis auf ein kleines, aber feines Detail: Walheim war genau dort, wo Fußballspiele gewonnen werden, effektiv, nämlich vor des Gegners Tor. Sebastian Klubberg brachte die Herthaner in der 25. Minute per Kopfballtreffer auf die Siegerstraße.

In der 37. Minute bewies Sebastian Strohmayer Torriecher, als er einen Ball, den Haarens Keeper Marcel Klein nach einem Schuss von Hertha-Stürmer Wendel Putzier nur abfälschen konnte, in die Maschen schieben konnte. Wie effektiv die Hertha agierte, machte Michael Grümmer in der 49. Minute klar, als er auf humorlose Weise das 3:0 und damit die Vorentscheidung besorgte.

„Ich bin zufrieden”, erklärte Walheims Trainer Dirk Offermann. „Gegen Haaren haben wir uns immer sehr schwer getan. Und deswegen ist es albern, jetzt zu kritisieren, dass wir nach dem 3:0 nicht konsequenter vor dem Tor gewesen sind.” Offermann freut sich jetzt auf das Finale. „Egal, welches Team der Gegner ist - das wird ein Knaller.”

Der Walheimer Finalgegner wird heute auf der Anlage von Eintracht Kornelimünster ermittelt. Dort stehen sich um 19 Uhr die beiden Bezirksligisten Borussia Brand und FC Inde Hahn gegenüber. „Inde Hahn ist nur einen Steinwurf von hier entfernt. Gegen die Borussia wäre es ein genau so interessantes Lokalduell”, begründet der Trainer seine Vorfreude. Die Zielsetzung bei der Hertha ist klar. Torschütze Michael Grümmer verwies auf die Tatsache, dass seine Mannschaft Titelverteidiger ist. „Wir werden unsere Ziele jetzt sicher nicht tiefer stecken als im vergangenen Jahr”, so der Flügelspieler des Finalisten.

Die Haarener Kicker haben die Überlegenheit des Gegners anerkannt. „Wir haben defensiv nicht sicher gestanden”, sagte Routinier Makus Hanzen, der nach 15 Jahren Westwacht Aachen zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist. Neben der Überlegenheit der Hertha führte Hanzen einen weiteren Grund an, warum seine Mitspieler und er nicht mehr Widerstand leisten konnten. „Wir haben in der Vorbereitung bisher viel Laufarbeit geleistet. Das hat man heute gemerkt.”

Das Finale findet am Samstag um 17 Uhr in Walheim statt. Zuvor wird ab 15 Uhr Platz drei ausgespielt. Am Donnerstag spielen Yurdumspor Aachen und Rhenania Richterich um Platz sieben. Platz fünf machen am Freitag der VfR Forst und Westwacht Aachen untereinander aus. Beide Spiele beginnen jeweils um 19 Uhr in Kornelimünster.
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