Aachen - Kaiserplatzgalerie: Gegner fordern ein aktuelles Gutachten

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Kaiserplatzgalerie: Gegner fordern ein aktuelles Gutachten

Von: akai
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Noch ein Bild des Grauens: Doc
Noch ein Bild des Grauens: Doch bald soll hier die Kaiserplatzgalerie entstehen.

Aachen. Die Bürgerinitiative „Kaiserplatzgalerie - Nein danke!” hat einen offenen Brief an Oberbürgermeister Marcel Philipp geschickt. Darin bittet sie den ersten Bürger, umgehend mit den neuen Investoren Strabag und ECE ins Gespräch zu kommen und sie zum Umdenken anzuregen.

Konkret regt die Initiative an, die Verkaufsfläche der geplanten Shopping Mall um etwa die Hälfte auf etwa 15.000 Quadratmeter zu verringern: „zur Begrenzung des Schadensrisikos für den Aachener Einzelhandel”.

Weitere Forderungen: „Vermietung an bevorzugt Inhaber geführte Einzelhandelsgeschäfte. Verzicht auf das nicht wirklich benötigte Parkhaus, stattdessen Bau von dringend benötigtem Wohnraum auf dem unteren Geschäftsbereich. Erhalt des unteren Adalbertsbergs als öffentliche Fläche durch Verzicht auf den Verkauf und die Überbauung des unteren Adalbertsbergs sowie Erhalt des dortigen (160 Jahre) alten Kastanienbaums sowie Schaffung eines innerstädtischen öffentlich zugänglichen und nutzbaren Grüninnenbereichs zum Zweck von Spiel und Erholung.”

Weiterhin geht die Initiative davon aus, „dass von unabhängiger Stelle ein aktuelles Gutachten zu erstellen ist, das den Verdrängungswettbewerb beziehungsweise die zu erwartende Kaufkraftverlagerung ermittelt, die wir bezogen auf die derzeit geplante Verkaufsfläche auf deutlich über zehn Prozent schätzen.”

Aufgrund eines höchstrichterlichen Urteils, folgern die Gegner der Kaiserplatzgalerie, „wäre der Betrieb in der geplanten Größenordnung mit 29 000 Quadratmetern Verkaufsfläche und 2000 Quadratmetern Gastronomiefläche nicht statthaft beziehungsweise einer strengen Überprüfung zu unterziehen.
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