Kaiserplatz: Gemeinsamer Aktionsplan von Stadt und Polizei

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Kaiserplatz: Gemeinsamer Aktionsplan von Stadt und Polizei

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Kaiserplatz
Stadt und Polizei wollen endlich Ernst machen mit dem Vorhaben, die Drogenszene am Kaiserplatz aufzulösen. Foto: Manfred Kistermann

<b>Aachen.</B> Die städtische Ordnungsdezernentin Annekathrin Grehling und der Aachener Polizeipräsident Klaus Oelze haben sich auf einen gemeinsamen Aktionsplan verständigt, der den Ratsbeschuss zur Auflösung der Drogenszene am Kaiserplatz umsetzen soll.

Dieser Aktionsplan sieht unter anderem vor, dass Polizei und Stadt bereits im Dezember ihre Aktivitäten am Kaiserplatz verstärken. Gleichzeitig soll die geplante Vorgehensweise mit den Betreibern der Hilfseinrichtungen und den Streetworkern besprochen werden. Die dortige Szene soll darüber hinaus verstärkt auf die in der Stadt Aachen vorhandenen Hilfsangebote hingewiesen werden.

Ab Januar wollen Polizei und Stadt mit vereinten Kräften den gemeinsamen Aktionsplan Kaiserplatz in Angriff nehmen. „Kräfte des Ordnungsdienstes der Stadt Aachen werden Ordnungsverstöße ahnden und die Einhaltung der Aachener Straßenordnung überwachen”, heißt es in der Eklärung weiter. Die Polizei werde beispielsweise mit Razzien oder Aufenthaltsverboten offensiv den Drogenhandel bekämpfen.

Ziel aller geplanten Maßnahmen sei es, so Oelze und Grehling, im Umfeld des Kaiserplatzes Handel und Konsum von Drogen zu unterbinden. Dabei will die Polizei laut Oelze „auch künftig alles in ihrer Macht stehende tun, um die Situation für die Anwohner, aber auch für die betroffenen Suchtkranken erträglich zu gestalten”.

Einigkeit herrscht auch darüber, dass „den Abhängigen, die sich von Ihrer Sucht lösen wollen, auch weiterhin der Zugang zu den Hilfsangeboten am Kaiserplatz möglich sein muss, zumindest solange diese dort vorgehalten werden”. Wichtig sei, so Oelze, zu verhindern, dass sich die Drogenszene an anderer Stelle etabliere.
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