Aachen - Kaiserplatz-Galerie: Wohnraumstreit ist jetzt zu Ende

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Kaiserplatz-Galerie: Wohnraumstreit ist jetzt zu Ende

Von: wos
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Die Fassade des Hauses Adalbertstraße 70 steht unter Denkmalschutz und bleibt auch angesichts der dahinter entstehenen Neubauten erhalten. Das Gebäude soll innen saniert werden. Foto: Harald Kroemer

Aachen. Das Schaffen von verloren gegangenem Wohnraum im Bereich der neuen Kaiserplatz-Galerie war erneut Thema im Planungsausschuss der Stadt. So hat man jetzt den Nettowohnraum, der als Ersatz für die neuen Geschäftsbauten an der Seite Harscampstraße/Reihstraße errichtet werden muss, im Einvernehmen mit den Investoren ECE (Hamburg) und Strabag (Köln) auf rund 1500 Qua­dratmeter Wohnraum festgelegt.

Davon sollen 900 Quadratmeter an gleicher Stelle und der Rest im Bereich der Innenstadt, wahrscheinlich im Baukörper der ebenfalls von der Strabag am Büchel geplanten „Bel Etage“ gebaut werden. Wiederholt hatte es von Seiten der Initiative gegen die Kaiserplatz-Galerie Einwendungen geben, dass es sich um mehr als nur 1500 Quadratmeter verdrängten Wohnraum handele, von rund 2400 Quadratmetern ist bei entsprechenden Erklärungen des UWG-Ratsherrn Horst Schnitzler, der sich für die Initiative äußerte, die Rede.

Hier widerspricht der planungspolitische Sprecher der Grünen, Michael Rau: „Es handelt sich bei der Zahl um die Nettowohnfläche. Es gab und gibt immer wieder Verwirrungen, was gerade diese Zahl angeht“, erklärte Rau. Auch Baudezernentin Gisela Nacken bestätigte, dass die Berechnungen letztlich kaum auseinander lägen. Denn man habe aus den ursprüngliche Zahlen „seit langen Jahren als Lagerräume genutzte Flächen herausgenommen“.

So kam die Verwaltung ursprünglich auch auf eine Fläche von etwa „2300 Qudratmetern“, wie Nacken erklärte. Der zuständige Projektleiter der Strabag, Rainer Maria Schäfer, hatte beerits vor Wochen erklärte „man werde sich auf alle Fälle einigen“. Im Bebauungsplan 774 hat der Ausschuss zudem das bisherige „Mischgebiet“ zu m „Kerngebiet erklärt, so dass Gewerbe besser angeisedelt werden kann. Das Gebäude der ehemaligen Biometzgerei Brach bleibt erhalten und wird saniert.

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