Aachen - Kaiserplatz-Galerie: Bauantrag kurz vor Toresschluss

Kaiserplatz-Galerie: Bauantrag kurz vor Toresschluss

Von: Alfred Stoffels
Letzte Aktualisierung:
Kaiserplatz
Ein Stück Straße verschwindet: Um den Eingang der geplanten Kaiserplatz-Galerie zu Adalbertstraße und Kugelbrunnen hin zu verbessern, soll der Adalbertsberg im unteren Teil abgebunden und überbaut werden. Für Fußgänger ist ein neuer Weg hinüber zur Harscampstraße vorgesehen. Foto: Manfred Kistermann

Aachen. Der Bauantrag für die Kaiserplatz-Galerie ist unterwegs. Investor Prof. Hans Kahlen erklärte am Freitag gegenüber den „Nachrichten”, die am 12. März ablaufende Frist werde eingehalten.

Die zuständige städtische Beigeordnete Gisela Nacken teilte ergänzend mit, ein Gesprächstermin sei verabredet mit Kahlen und der Geschäftsführung der Projektentwicklungsgesellschaft P. E. A.

Damit scheint das Riesenvorhaben mit seinen mehr als 200 Millionen Euro Investitionsvolumen eine weitere Hürde zu nehmen. Allerdings kurz vor Toresschluss, denn lang ist es nicht mehr hin bis zum letztmöglichen Abgabetermin.

Dann ist exakt ein Jahr verstrichen, dass der vom Rat abgesegnete Bebauungsplan für die gewaltige Einkaufslandschaft an Kaiserplatz und Adalbertstraße in Kraft getreten ist.

Zuletzt hatten Verwaltung und Politik ziemlich deutlich darauf hingewiesen, nach Ablauf der Frist könnte auch anders geplant werden.

Dass der Bauantrag auf den letzten Drücker gestellt wird, begründet Kahlen mit der Komplexität des Vorgangs, „aber alles geht seinen Gang”.

An der Realisierung des Vorhabens könne es keinen vernünftigen Zweifel geben, „im Gegenteil. Wir schließen mit unseren Angeboten eine Lücke in Aachen, die schon lange klafft”.

Der Stadt Aachen will er in wenigen Tagen nicht nur den Bauantrag präsentieren, sondern mit ihr auch Gespräche über den zeitlichen Ablauf führen.

Rund um die Baustelle wird ein erheblicher logistischer Aufwand erforderlich; so muss unter anderem geklärt werden, wie die Busse fahren, so lange die Arbeiten dauern.

Bei der Aseag hieß es dazu, erste Planungen gebe es bereits, die Einzelheiten würden dann in enger Abstimmung mit der Stadt geregelt.

Erneut betonte Kahlen, die Finanzierung der Kaiserplatz-Galerie stehe, und auch was die Mieterschaft angehe, laufe es „sehr gut und beruhigend”.

Nutzungswert und Lage der Galerie sorgten dafür, dass es viele Interessenten gebe, „die schon immer nach Aachen kommen wollten und nun die Chance ergreifen werden”.

In Verhandlungen stehe man aber auch mit Einzelhändlern aus der Adalbertstraße. Und wann kommen nun tatsächlich die Bagger? Kahlen: „Möglicherweise schon in zwei bis vier Wochen.”
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