Kabellos ins Internet: Aachen beteiligt sich

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Aachen. Das Projekt „Mobile ACcess” wurde jetzt dem Personal- und Verwaltungsausschuss vorgestellt und dort mit Zustimmung zur Kenntnis genommen.

Es handelt sich um ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, in dessen Rahmen ein innovatives WLAN-Stadtnetz für Aachen aufgebaut wird. WLAN steht für „Wireless Local Area Network” (drahtloses lokales Netzwerk) und ermöglicht den kabellosen Zugang zum Internet.

Zu den Projektpartnern von Mobile ACcess gehören zwei Lehrstühle für Informatik der RWTH, das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik, die iTouring GmbH, die Lancom Systems GmbH, die RedTeam Pentesting GmbH, die regio iT aachen GmbH, die Weiss-Intermedia GmbH & Co. KG sowie die Städte Monschau und Aachen.

Im Zentrum von Mobile ACcess stehen der Aufbau des Netzes und die Entwicklung innovativer Dienste, die in diesem Netzwerk möglich sind. Dabei sollen insbesondere auch technisch anspruchsvolle Angebote realisiert werden, die auf dreidimensionalen virtuellen Welten und der Verschmelzung von Realität (z. B. Fotos eines Handys mit Kamera) und digitalen Diensten (Informationen zu dem fotografierten Objekt von einer Internetseite) basieren.

Zu den angebotenen Diensten könnten beispielsweise Fußgängernavigation, Touristenführer, City-Shopping-Guide, Online-Communities und sogenannte „Pervasive Games” (Spiele, die in die reale Umgebung eingebunden werden, z. B. Schatzsuche, Geocaching und Rollenspiele) gehören.

Ziel ist es, einen mobilen Internetzugang für mobile Nutzer im Stadtgebiet zu schaffen, wobei dieser Zugang nicht für jeden kostenlos zur Verfügung stehen wird. Der typische Nutzer in Mobile ACcess verfügt bereits über einen privaten DSL-Zugang. Diese Personen müssen zudem bereit sein, ihren Zugang auch anderen Mobile ACcess-Nutzern zur Verfügung zu stellen. Nutzer, die der Community nicht angehören, erhalten zwar Zugriff auf ein „Aachen Intranet”, nicht aber auf das Internet.

Das Projekt läuft bis 2012. Erste öffentliche Tests sind für 2011 geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich für die Stadt Aachen auf 100.000 Euro, von denen 45.000 Euro vom Land gefördert werden.
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