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Jusos wollen weiter auf Wachstumskurs bleiben

Von: Jan Mönch
Letzte Aktualisierung:
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Der neue Juso-Vorstand: von links Mark Olschweski, Halice Kreß-Vannahme, Georg Ziegler, Stefan Oppelt, Mathias Dopatka, Vorsitzender Dominik Gohla, Petra Pütmann, Stefanie Stemmer. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Als Mathias Dopatka vor fünf Jahren den Vorsitz von damals 214 Jusos übernahm, da rief er ein ehrgeiziges Ziel aus. 50 Prozent Mitgliederzuwachs wolle man erreichen, außerdem zahlenmäßig stärker werden als die Junge Union.

Ganz ernst gemeint, das sagt Dopatka heute, war diese Maßgabe damals nicht. Verwirklicht wurde sie dennoch: Mathias Dopatka gab nun den Vorsitz einer 329 Mitglieder starken SPD-Jugendorganisation („das sind mehr als in der Jungen Union”) an seinen Nachfolger ab.

Dieser heißt Dominic Gohla, ist 17 Jahre alt, besucht das Kaiser-Karls-Gymnasium - und weiß, dass er in große Fußstapfen tritt. Was für den ebenfalls neugewählten Juso-Vorstand gleichermaßen gilt: Dieser setzt sich zusammen aus Gohlas Stellvertreterin Halice Kreß-Vannahme, Georg Ziegler (Geschäftsführung), Stefan Oppelt (Pressesprecher), Petra Pütmann (Kassiererin), Mark Olschewski (Beisitzer der Hochschulgruppe) und Stefanie Stemmer (Beisitzerin der Schülergruppe).

Mit frisch besetzter Spitze soll nun das Erfolgsrezept fortgesetzt werden, mit dem Mathias Dopatka seine Jusos von der „Schwindsucht” befreien und zum „am schnellsten wachsenden Unterbezirk in Deutschland” machen konnte.

Maßgeblich dafür war nach Einschätzung des mittlerweile in den Stadtrat aufgerückten Jungpolitikers „kontinuierliches Arbeiten, ganz bewusst auch außerhalb der Wahlkampfphasen”. Außerdem trugen öffentlichkeitswirksame Aktionen wie das von den Jusos mitorganisierte Bündnis „Pontstraße gegen Rechts” zum Erfolg bei - durch dieses wurde 2008 auch Dominic Gohla auf die Jusos aufmerksam. Dick im Kalender angekreuzt ist natürlich die am 9. Mai anstehende Landtagswahl. Insbesondere zum Thema Bildung wollen die Aachener Jusos als Vertreter einer Universitätsstadt Akzente setzen.

Ferner wurde noch unter Mathias Dopatkas Vorsitz ein Änderungsantrag in den Entwurf des Wahlprogramms eingebracht, über den die Mutterpartei am 26. Februar entscheiden wird.

Richtungsweisend

Die Jusos lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass die Landtagswahl für die Sozialdemokraten richtungsweisend sein wird. Auch die Haltung zur Linkspartei sollte daher nach Ansicht von Dominic Gohla überdacht werden: „Die Linken sollten als normale Partei beurteilt werden. Ich denke nicht, dass eine Zusammenarbeit ein grundsätzliches Problem ist.”
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