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Jusos stellen sich neu auf

Von: Tobias Röber
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Blicken zuversichtlich auf die anstehenden Aufgaben: Florian Orthen, Stefanie Stemmer, Petra Pütmann, Ye-One Rhie, Benjamin Fadavian (stehend von links), Mathias Dopatka, Michael Servos, Daniela Lucke und Thomas Hartmann (sitzend von links). Foto: Tobias Röber

Aachen. Die Jusos haben die Weichen für das Superwahljahr 2009 gestellt. Mit einem verjüngten Vorstand geht der SPD-Nachwuchs seine Ziele für die kommenden Monate an. Im Café Papillon wurde jetzt gewählt.

„Wir haben ein sehr erfolgreiches Jahr hinter uns”, betonte der alte und neue Vorsitzende Juso-Vorsitzende Mathias Dopatka und belegte das auch mit Zahlen. Entgegen großer Austrittswellen in anderen Parteien und Vereinen, konnten die Aachener Jusos ihre Mitgliederzahl sogar um 35 steigen.

Und das, obwohl auch im Jahr 2008 einige Jusos aus Altersgründen - mit 35 ist die Grenze erreicht - ausschieden. Seit dem 1. Januar 2005 konnte der SPD-Nachwuchs die Zahl um fast 50 Prozent auf aktuell 317 steigern. „Wir sind der am schnellsten wachsende Unterbezirk in ganz Deutschland”, stellte Dopatka mit ein wenig Stolz fest. Auch die neue Internetseite ist ein voller Erfolg und hat es innerhalb eines Jahres bereits auf über 100000 Besuche gebracht.

Inhaltlich haben sich die Jung-Sozialisten klar positioniert. Die Videoüberwachungen werden nach der einjährigen Testphase, die im August endet, wieder Thema. Die Jusos sprechen sich dagegen aus. Ebenfalls ablehnend stehen sie der Aufhebung der Schulbezirke gegenüber. „Wir befürchten dadurch Schultourismus. Schulen in Brennpunkten werden zwangsläufig verkümmern”, prangert Dopatka an.

Ein großes Thema bleibt weiterhin der Kampf gegen Rechts. Die Plakate, die junge Künstler gegen den Naziaufmarsch an Heiligabend gestaltet haben, sind nach wie vor auf der Homepage zu sehen. Zu den Linken sagte Dopatka nur so viel: „An der Hochschule finden die Linken quasi nicht statt. Auch weil wir dort sehr präsent sind.”
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