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Junge Leute kämpfen für die grüne Zukunft

Von: Nadine Preller
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Ein großes Ziel hat sich die Stadt da auf die Fahne geschrieben: Bis zum Jahr 2020 soll der CO<sup>2</sup>-Ausstoß in Aachen um 40 Prozent reduziert werden.

Und da dieser Vorsatz nicht mal eben mit ein paar städtischen Mitarbeitern in die Tat umgesetzt werden kann, braucht es aktive Bürger, die mitmachen - so viele, wie nur geht.

„Auch Kleinvieh macht Mist”, meint Gisela Nacken vom Dezernat für Planung und Umwelt, die gemeinsam mit einer ganzen Liga an ambitionierten Kollegen Aachen zum Klimaschutz aufruft. Angefangen bei den Kleinsten in den Kitas bis hin zu weiterführenden Schulen soll das Projekt „activ für´s Klima” unter Führung der Firma „consulting” greifen.

Workshops und Klimakisten

Am 20. Januar fällt der Startschuss für die bundesweit einmalige Offensive: Dann sollen die Kleinsten lernen, wie einfach und umweltschonend es ist, das Butterbrot in der Dose und nicht im Alufolie gen Kita zu tragen. Dann sollen Oberstufenschüler in Workshops den Nutzen von Photovoltaikanlagen erkennen und mit Solarzellen experimentieren. Dann werden in den Einrichtungen Klimakisten verteilt, in denen sich Messgeräte zur Wärmeerkennung oder zum CO2-Ausstoß befinden.

„Kinder sind wunderbare Multiplikatoren”, erklärt Nacken, die sich erhofft, über die interessierten jungen Menschen auch die Eltern erreichen zu können. Bis dato machen 123 Einrichtungen bei „activ für´s Klima” mit. Doch auch während der zweijährigen Projekt-Laufzeit seien immer noch Anmeldungen von interessierten Schulen und Kitas willkommen. Denn: „Für den Klimaschutz bis es nie zu spät,” versichert Martin Lambertz vom Gebäudemanagement der Stadt, das mit dem Fachbereich Umwelt sowie dem Fachbereich für Kinder, Jugend und Schule im Projekt involviert ist.

Die Teilnahme ist kostenfrei, gefördert wird das Ganze durch das Bundesumweltministeriums, weiterhin unterstütz durch die Stawag, regioIT sowie Saint Gobain. Aachen würde mit der Offensive zu einem Bundes-Modellprojekt, das aufzeigen soll, welches Engagement für den Klimaschutz erzielen lässt, wenn sich alle einbringen.

So konnten bereits in den Jahren 1990 bis 2009 19 Prozent CO2 eingespart werden, weil Schulen und Kitas sich engagierten, Gebäude sanierten, Beleuchtungen auswechselten oder richtig lüfteten. Dennoch betonen die Projektbeteiligten: „Die Stadt Aachen befindet sich damit auf dem richtigen Weg, ist aber noch lange nicht am Ziel.”
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