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Jugend-Tageseinrichtung freut sich über neue Gartengestaltung

Von: Lee Beck
Letzte Aktualisierung:
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Mitarbeiter der Firma Abiomed legten kräftig Hand an im Außenbereich der Jugend-Tageseinrichtung „Jump“ an der Augustastraße. Dank ihres Engagements können sich die Kinder und Jugendlichen über neue Aufenthaltsmöglichkeiten freuen. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Jetzt kann die Jugend-Tageseinrichtung der evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Brand namens „Jump“, Augustastraße 70, ihrem Namen auch alle Ehre machen: Dank der Firma Abiomed Europa, die sonst Herzpumpen herstellt, gibt es nun ein großes Trampolin für die Kinder im Garten.

„Es ist die größte Belohnung für uns, diese Kinder lachen zu sehen“, sagt Thorsten Sieß, Geschäftsführer Abiomed Europa. Horst Kreutz, Geschäftsführer der Kinder- und Jugendhilfe Brand, kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, wenn er sich in dem Garten der Betreuungsgruppe umschaut. Denn vor wenigen Tagen konnte er dort nur auf Waldboden, Unkraut und wucherndes Gestrüpp blicken. Jetzt – mit Mulchboden, Grill, Terrasse, Sitzmöglichkeiten, Blumen und Trampolin – ist der Außenbereich kaum wieder zu erkennen.

„Es macht uns eine große Freude, dass die Kinder einerseits so viel Wertschätzung erfahren, andererseits das Unternehmen aber auch diesen sozialen Auftrag annimmt“, erklärt Kreutz. „So etwas ist nichts Alltägliches, sondern schon etwas sehr Besonderes“, fügt er hinzu.

Fünfzig Mitarbeiter von Abiomed arbeiteten in Gruppen á 25 Personen zwei Tage lang, um diese Veränderung möglich zu machen. Hand in Hand arbeiteten Geschäftsführung, Personalleitung und Mitarbeiter. „Wir veranstalten jedes Jahr einen so genannten ‚Social Day’“, so Dirk Michels, Geschäftsführer von Abiomed Europa.

Drei Kriterien sind allerdings wichtig für die Auswahl der Einrichtung: Sie muss regional ansässig sein, ein gewisser Bedarf an Hilfe soll vorhanden und tatkräftige Unterstützung von Nöten sein, denn die Mitarbeiter der Firma wollen unbedingt eigens mit anpacken.

„Es ist eine Sache Geld zu spenden, und eine andere persönlich mitzuhelfen“, erklärt Michels. Dies fördere nicht nur das interne Klima in den Reihen der Mitarbeiter, ist er überzeugt, man gehe zugleich auch mit einem guten Beispiel voran.

Mittlerweile ist der „Social Day“, der nun zum vierten Mal veranstaltet wurde, fest in die Unternehmenskultur integriert. „Wir wollen ja auch Nachahmer finden, denn soziales Engagement und Unterstützung kann nicht mehr nur auf den Staat abgewälzt werden“, meint Sief.

Der Kontakt zwischen dem Unternehmen und der Kinder- und Jugendhilfe Aachen-Brand war über die Vereinigte Unternehmerverbände Aachen (VUV) zustande gekommen. Im Rahmen des Projekts „Corporate Social Responsibility“, das von der Bundesregierung gefördert wird, koordinieren die VUV die Kontakte zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen und sozialen Einrichtungen.

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