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Jetzt fehlt nur noch das „grüne Klassenzimmer“

Von: mg
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Nichts für Stubenhocker: Rund 40 000 Euro kamen an Spenden für neue Spielgeräte zusammen. Darüber freuen sich auch Schulleiter Jochen Geradts (2.v.r.) und Vertreter des Fördervereins. Foto: Harald Krömer

Aachen. Unten gab’s Mittagessen, oben wurden Häppchen gereicht: Im laufenden Betrieb hat das Rhein-Maas-Gymnasium am Montagmittag seine neue Mensa offiziell eröffnet. Vertreter der Schulgemeinschaft sowie viele Gäste aus Politik und Verwaltung nutzten die Gelegenheit, den Neubau zu erkunden.

Nach dem Entwurf des Aachener Büros Hausmann hat die Schule für 2,48 Millionen Euro einen schicken Neubau erhalten, im Erdgeschoss eine Mensa mit großem Speisesaal und oben drei moderne Klassenräume samt multifunktionalem Vorraum, der zum Beispiel für Internetrecherchen genutzt werden soll, wie Schulleiter Jochen Geradts erläuterte.

Die offiziellen Eröffnungsworte zum städtischen Neubau sprach Oberbürgermeister Marcel Philipp. Das neue Haus bedeute einen Qualitätssprung für die Schule und sei ein Stück wichtige Infrastruktur für gute Bildung.

Birgit Springsfeld gehört zur „Mensagruppe“ der Schule, in der sich Eltern maßgeblich engagieren. Sie freute sich, dass man mit dem Sozialwerk Aachener Christen einen neuen Caterer für die Schule gefunden habe, der die Mensa nicht nur mittags, sondern den ganzen Schultag über bewirt-schafte. Für die Zukunft, betonte Springsfeld, „muss allerdings eine Lösung gefunden werden, um die Eltern bei der Verantwortung für den Mensabetrieb zu entlasten“. Für den musikalischen Rahmen der kleinen Feier sorgten Schülerinnen und Schüler mit Gesang und Musikbeiträgen.

Bereits vor dem Festakt durfte der Schulleiter einen wirklich üppigen Scheck entgegennehmen. Stolze 18282,35 Euro haben die 850 Kinder sowie etliche Lehrer und Eltern vor Wochen bei einem Sponsorenlauf eingenommen. Zusammen mit weiteren Spenden konnte die Schule so für 40.000 Euro Spielgeräte für den Schulhof anschaffen. „Gerade den Kleinen müssen wir etwas bieten“, findet Geradts, „in den Pausen müssen sich die Kinder bewegen.“ Weitere 10.000 Euro an Spenden wurden in die Anschaffung von interaktiven Tafeln („Whiteboards“) investiert. Die Schule sucht aber schon neue Sponsoren – für das „grüne Klassenzimmer“. Dann kann an heißen Sommertagen sogar draußen unterrichtet werden.

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