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Jede Menge Informationen zur geplanten Campusbahn

Von: akai
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die Bürger werden wohl das letzte Wort haben und im kommenden Jahr Ja oder Nein zur Campusbahn sagen. Zuvor erhalten sie aber noch einige Entscheidungshilfen in Form von Informationsveranstaltungen.

Bei der Sondersitzung des Bürgerforums am Dienstag, 27. November, in der Aula Carolina haben Kritiker, Befürworter und Unentschlossene erneut die Möglichkeit, grundlegende Informationen über das Vorhaben zu sammeln, indem sie Fragen an Verwaltung und Politik stellen.

Anders aufgebaut ist die Info- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 11. Dezember, um 18.30 Uhr im Super C der RWTH, Templergraben 57. Veranstalter sind der Förderverein „aachen_fenster – raum für bauen und kultur“, die Aachener Stiftung Kathy Beys und die Initiative Aachen. Hier gibt es vor der Diskussion einen Vortrag von Prof. Dr. Heiner Monheim zum Thema: „Chancen und Potenziale von Stadtbahnen und nachhaltiger Stadtentwicklung in Zeiten des Klimawandels.“ Danach sollen Gegner und Befürworter der Campusbahn zu Wort kommen.

„Wir wollen eine Plattform für eine faire und qualifizierte Diskussion bieten und damit einen Beitrag zu einer objektiven Abwägung zwischen dem erwarteten nachhaltigen verkehrlichen, städtebaulichen, regionalökonomischen wie stadtgesellschaftlichen Gewinn und den finanziellen Auswirkungen leisten“, betonen die Veranstalter.

Derweil wird auf unserem Internetportal http://www.aachener-meinung.de weiterhin kontrovers über das Thema Campusbahn debattiert.

Joachim Breuer fragt: „Wollen wir riskieren, die jetzige Chance verstreichen zu lassen und darauf zu hoffen, dass sich die Finanztöpfe in ein paar Jahren wieder für Aachen öffnen?“ Seiner Meinung brauche die Stadt dieses Geld: „Eine Stadtbahn ist ein wichtiger Bestandteil der Daseinsfürsorge, die man von der Stadt für ihre Bürger verlangen muss.“

Jürgen Jäger hat sich gegen die Campusbahn positioniert und sagt: „Ich hoffe, dass es zum Bürgerentscheid kommt.“

Jürgen Bartholomy schreibt, dass „für die Entscheidung über eine Stadtbahn nicht die parteipolitische Orientierung ausschlaggebend sein soll“. Ärgerlich wäre es seiner Auffassung nach, „wenn die positiven Impulse des Oberbürgermeisters Philipp und anderen Vertretern der CDU nun wieder durch eine parteipolitische Frontstellung abgelöst würde.“ Mit Sorge betrachte er die Entwicklung der Diskussion: Ohne die CDU verkommt die Frage der Campusbahn zu einem Stichwort für verbale Positionierungen der Politik“. So würde Bartholomy gerne, die „wohlmeinenden Kräfte in der CDU stärken“.

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