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Ist am Aschermittwoch auch der Winter vorbei?

Von: Heiner Hautermans
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Große und kleine Schneepflüge sind zurzeit ebenfalls im Dauereinsatz. Manchmal wird es zu eng für sie, dann müssen die Besitzer parkender Wagen verständigt werden, um den Weg freizumachen. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Salz in größeren Mengen ist weiterhin nicht in Sicht - ebenso wenig wie das endgültige Ende des Marathonwinters. Obwohl man beim Stadtbetrieb inzwischen am Anschlag ist, lässt die gegen die Extremwitterung ankämpfende Mannschaft sich nicht unterkriegen.

Bis zu 260 Stadtbedienstete sind, wie berichtet, pro Tag (und Nacht) im Einsatz, dann ist im Kampf gegen Schnee und Eis Aufstehen meistens um 4 Uhr morgens angesagt.

„Wir sind gewappnet”, sagt Rita Klösges vom städtischen Pressebüro. Zwar nicht mehr mit Salz, das nur in vergleichsweise winzigen Mengen in den Hallen des Stadtbetriebs vorhanden ist. So ist man schon seit geraumer Zeit auf andere abstumpfende Mittel wie Granulat und Sand umgestiegen.

Zwar hat man einen Anspruch auf Salznachlieferung zu festen Preisen innerhalb von 24 Stunden im entsprechenden Vertrag mit den Unternehmen, „aber die kommen nicht nach”. Entweder werde die inzwischen heiß begehrte Auftauhilfe an andere Abnehmer geliefert, die höhere Preise zahlten oder die Kaligruben seien an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt: „Mit so einem langen Winter hat niemand gerechnet.” Dennoch werde man sich weiterhin um Nachschub an Salz und anderen Streumitteln bemühen.

Deshalb wird Streusalz nur im äußersten Notfall eingesetzt, wenn an Steigungen oder wichtigen Knotenpunkten im Wortsinne nichts mehr geht. Denn vorläufig hat der Winter Aachen weiterhin fest im Griff. Bei Temperaturen zwischen minus sechs Grad nachts und minus drei Grad tagsüber wird es nach Auskunft der Wetterstation am Samstag und Sonntag weiterhin wie am Freitag schneegrieseln. Ein Sprecher: „Es ist weiterhin leichter Schneefall angesagt.” Am Rosenmontag soll es dann zumindest trocken sein, allerdings bedeckt. Sonne ist nicht in Sicht. Die kleinen und großen Jecken, die an den Zügen teilnehmen oder ihnen zuschauen, müssen sich daher warm anziehen.

Seit Wochen nervend

Am Aschermittwoch ist dann alles vorbei. Nicht nur der Karneval, sondern hoffentlich auch der Endloswinter. „Dann ist Milderung in Sicht”, heißt es aus der Wetterstation. Hoffentlich mit der Folge, dass die Temperaturen wieder über Null steigen und die seit Wochen nervende Schneedecke endlich verschwindet.
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