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Investor sagt: Habe alle Grundstücke für Kaiserplatz-Galerie

Von: Alfred Stoffels
Letzte Aktualisierung:
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Bald blühende (Einkaufs-)Landschaften? Der Rat soll am Mittwoch den Bebauungsplan für die 240 Millionen Euro teure Kaiserplatz-Galerie beschließen, nachdem der Investor am Dienstag erklärt hat, nun auch die letzten noch fehlenden Grundstücke in seinem Besitz zu haben. Foto: Harald Krömer

Aachen. Kurz vor Toresschluss scheint es zu klappen: Aller Voraussicht nach wird der Rat während seiner Sitzung am Mittwoch den Bebauungsplan für das 240 Millionen Euro schwere Projekt Kaiserplatz-Galerie beschließen.

Investor Prof. Hans Kahlen war von Verwaltung und Politik eine Frist bis „zwei Minuten” vor Sitzungsbeginn gesetzt worden, um alle offenen Fragen zu klären. So knapp wird es nicht werden - am Dienstag schon sind die entscheidenden Schritte getan worden.

Kahlen gegenüber den „Nachrichten”: „Ich komme gerade vom Notar, wir haben jetzt alle Grundstücke, die zum Geltungsbereich des Bebauungsplans gehören.”

Dabei geht es in erster Linie um das frühere Philipp-Leisten-Gelände, zudem um eine Immobilie an der Adalbertstraße - „nichts fehlt mehr. Wir haben jetzt alles in unserer Macht Stehende getan, um das Projekt Wirklichkeit werden zu lassen.”

Oberbürgermeister Jürgen Linden hat für Mittwoch um 8.15 Uhr die Fraktionsvorsitzenden zu sich gebeten, um sie über den Stand der Dinge zu informieren.

Im Rathaus sind in den vergangenen Tagen gleich mehrere Aktenordner mit umfangreichem Material eingegangen, mit dessen Prüfung sofort begonnen wurde.

Und wurde das geliefert, was der Stadt vorschwebte? Linden: „Ja. Wir sind über die Kosten informiert worden, wir haben Einsicht in die Finanzierungsunterlagen, und uns liegt jetzt auch das Organigramm vor, wie das Verhältnis zu den Vertragspartnern der Kaiserplatz-Galerie ist.”

Das Tüpfelchen auf dem i wäre natürlich die notarielle Bestätigung der letzten Grundstücksübergänge.

Zur Not Sondersitzung

Am Dienstag gab sich der OB zuversichtlich, dass die Prüfung der Unterlagen rechtzeitig abgeschlossen werden kann. Sollte es noch irgendwo haken, sei auch eine zeitnahe Sondersitzung des Rates möglich.

Linden: „Ich gehe aber davon aus, dass wir die Sache am Mittwoch behandeln können”. Die Sitzung beginnt ausnahmsweise schon um 14 Uhr, im S-Forum der Sparkasse.

An einem weiteren Notartermin war die Stadt selbst beteiligt: Laut Auskunft der Beigeordneten Gisela Nacken wurden am Dienstag Teile der Straße Adalbertsberg an den Investor veräußert, der sie überbauen und in die riesige Einkaufslandschaft einbeziehen will.

Dieser Straßenverkauf hatte einigen Widerstand in der Bevölkerung ausgelöst, zumal eine alte Kastanie gefällt werden muss.
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