Aachen - Intown Group: Neuer Besitzer für die Aachen Arkaden

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Intown Group: Neuer Besitzer für die Aachen Arkaden

Von: nai
Letzte Aktualisierung:
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Investitionen geplant: Die Intown Group hat die Aachen Arkaden gekauft. Sie sollen profitabel werden. Foto: Harald Krömer

Aachen. Die Intown Group hat das Shopping Center Aachen Arkaden gekauft – und setzt auf Nahversorgung. Bereits seit Anfang des Jahres 2015 hat die vorherige Besitzerin, die Aachen Arkaden Real Estate GmbH zum Verkauf geboten.

„Wir erwecken Immobilien zu neuem Leben“, kann man auf der Internetseite der Intown Group lesen. Das Unternehmen versuche „Immobilien mit nachhaltigen Wertsteigerungskonzepten so zu optimieren, dass sie wieder attraktiv und profitabel werden.“

Das einstige Zukunftsprojekt, das als Magnet für Kunden aus der ganzen Region – und auch über die Grenzen nach Belgien und Holland wirken sollte – ist spätestens mit der Eröffnung des Aquia Plaza, knapp zwei Kilometer weiter, gescheitert. Jetzt sollen die 27.100 Quadratmeter Fläche vor allem für Nahversorgung und als Büroflächen genutzt werden. Zum Kaufpreis will sich Sascha Hettrich, Chief Executive Officer der Intown Group, auf Anfrage unserer Zeitung nicht äußern.

Auch genauere Angaben, wie es mit den Arkaden weiter gehen soll, könne er nicht machen. „In das Center sind Investitionen geplant, um den Einzelhandel zu verbessern, den Leerstand abzubauen und insgesamt ein abgerundetes Konzept zu entwickeln, sowie die Aufenthaltsqualität deutlich zu erhöhen und das Center mit anderen Standorten wettbewerbsfähig zu machen. Die Investitionen stehen derzeit jedoch noch nicht umfänglich fest, da das endgültige Konzept noch in der Mache ist“, heißt es auf Anfrage.

In den kommenden Monaten seien Gespräche mit allen derzeitigen Mietern der Arkaden geplant. Dabei soll auch nach der Zufriedenheit des jeweiligen Geschäftsmodells des Mieters und der jeweiligen Lage in den Arkaden gesprochen werden. „Als Eigentümer und Vermieter wollen wir das Geschäft unserer Mieter verstehen und – wo wir können – auch fördern“, so Hettrich.

Vor allem solle auch der Mietermix in den Arkaden überprüft werden – um für den Standort am Bahnhof Rothe Erde die bestmögliche Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage zu schaffen.

Für die Intown Group heißt das, dass auch in den kommenden Jahren noch einige Gespräche anstehen, denn die Laufzeiten der bestehenden Mietverträge in dem Einzelhandelscenter sind sehr unterschiedlich.

Etwa 80 Millionen Euro hat der Bau der Aachen Arkaden die Bilfinger Real Estate bis zur Eröffnung im Jahr 2008 gekostet. Seit dem war das Einzelhandelszentrum nicht voll ausgelastet. Im Schnitt verzeichnete das Einkaufszentrum 20 Prozent Leerstand. 2015 hatte es mit 60 Geschäften eine Auslastung von 85 Prozent.

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