Aachen - In drei Quartieren wird „Pia” zuerst erprobt

In drei Quartieren wird „Pia” zuerst erprobt

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Hinter der Kurzform „Pia” verbirgt sich das Projekt „Positives Aufwachsen in Aachen”.

Schon 2007 haben die Politiker den Wunsch geäußert, Familien bei der Erziehung ihrer Kinder verstärkt unter die Arme zu greifen. Als Präventionskonzept wurde daraufhin das Projekt Pia entwickelt. Es soll allen Kindern in Aachen von Beginn an gute Entwicklungs- und Lebensbedingungen ermöglichen.

Ein Baustein des Projektes ist das so genannte „Begrüßungspaket” für Familien mit Neugeborenen. Es soll neben Sponsorengeschenken Informationen rund um die Versorgung des Babys und einen Gutschein für einen Elternbildungskurs enthalten. Außerdem sollen Mitarbeiter des Sozialamts die jungen Familien zu einem persönlichen Gespräch aufsuchen und bei Bedarf über Angebote und Hilfen informieren.

Inzwischen sind die Planungen des Projekts so weit vorangeschritten, dass es als Pilotphase in drei ausgewählten Sozialräumen - Haaren, Verlautenheide und Aachen-Nord - an den Start gehen könnte. 100.000 Euro soll die erste Phase des Projekts kosten. Ob das Geld aber im kommenden Haushalt wirklich zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht sicher.

Deshalb wiesen die Politiker im Kinder- und Jugendausschuss jetzt noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass sie die Umsetzung des Projektes wünschen. Für eine endgültige Entscheidung wollen sie aber die Haushaltsberatungen abwarten. Laut Stadtdirektor Wolfgang Rombey sind die 100.000 Euro eingeplant. In der Vergangenheit war die Umsetzung des Projekts immer aus finanziellen Gründen gescheitert.

„Pia” soll vor allem dazu beitragen, Kinder, Jugendliche und Eltern zu unterstützen und auf Fehlentwicklungen und Krisen frühzeitig zu reagieren. Die Angebote sollen freiwillig sein und den Eltern nicht den Eindruck vermitteln, kontrolliert zu werden, betonten die Politiker noch einmal ausdrücklich.
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