Aachen - In der Vogelnestschaukel fühlen sich die Kleinen schon jetzt wohl

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In der Vogelnestschaukel fühlen sich die Kleinen schon jetzt wohl

Von: Caroline Niehus
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Strahlende Gesichter: Bewohner und Leitung der Wohngruppen sowie die Sponsoren freuen sich über Schaukel und Co. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. In der Mutter-Kind- und der Familienwohngruppe in Brand ist die Freude über die neuen Spielgeräte für die Kleinen groß. Die Einrichtung des Zentrums für soziale Arbeit kann nun stolz auf einen Garten mit Schaukeln, einer Rutsche, einer Vogelnestschaukel und vielem mehr blicken.

Die Leiterin des Familienwohnheims, Silke Meisen-Rabieg, erzählt begeistert, wie die letzten Monate verlaufen sind: „Wir waren in den Sommerferien zwei Wochen auf einer Ferienfahrt in Rheinland-Pfalz und als wir wiedergekommen sind, gab es dieses wunderbare Highlight“. Die Kinder seien sofort auf die Spielgeräte zugestürmt und hätten dabei ganz vergessen, dass eigentlich erst die Autos mit dem Gepäck ausgeräumt werden sollten. Diese Überraschung hat die Firma Neuefeind möglich gemacht, die sieben Tage lang hart daran gearbeitet hat, die Geräte fertig zu installieren.

Nach der Schule geht‘s raus

Meisen-Rabieg ist froh über die große Unterstützung. „Die Kinder sind durch die neuen Geräte noch mehr draußen. Das ist wichtig, um den Schulalltag mal ausklingen zu lassen“, sagt sie. Wenn sie nach der Schule wieder nach Hause kommen, seien die Kinder glücklich, wenn sie nach den gemeinsamen Hausaufgaben noch etwas spielen können.

Das können sie auch mit ihren Freunden machen, die nicht im Wohnheim leben. Denn den Mitarbeitern ist es ganz wichtig, dass sie auch Kontakte außerhalb ihres Wohnfeldes knüpfen. „Hier haben sie den sicheren Orientierungsrahmen, an dem sie wachsen können, aber ein soziales Lern- und Umfeld außerhalb des Hauses ist auch sehr wichtig“, erklärt die Leiterin.

Die Vertreter der Sponsoren sehen die neuen Möglichkeiten ebenfalls sehr positiv. Eva Bohn von Babor sagt, dass es weltweit viel Not gebe, „aber eben auch vor der eigenen Haustür“. Da müsse man anpacken. Und deswegen ist sie stolz darauf, dass seit nunmehr 18 Jahren immer wieder an Einrichtungen der Region gespendet wird.

Joachim Friedrich von der Firma Neuefeind Haustechnik Aachen beschreibt die neuen Geräte als „wunderschöne Überraschung für die Kinder“ und sagt, es sei ein wirklicher Herzenswunsch gewesen, die Geräte für die Kinder zur Verfügung stellen zu können. Abschließend nennt er es das „allerschönste Geschenk, Kinderaugen strahlen zu sehen“.

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