Aachen - Im und am Dom mit der Kamera unterwegs

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Im und am Dom mit der Kamera unterwegs

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:
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Dr. Irmgard Jäger, Herbert Bremm, Alexa Deutz, Michael Wieser und Walter Vennen (v.l.) präsentieren einen neuen Bildband über den Dom.

Aachen. Die Mosaiken im Oktogon haben es Herbert Bremm ganz besonders angetan. Bei den Restaurierungsarbeiten im Dom hatte er reichlich Gelegenheit, sie mit der Kamera festzuhalten. Die neu entstandenen Fotos sind nun Teil der zweiten Auflage des Bildbandes „Der Aachener Dom und seine Umgebung“.

Hinzugefügt wurden außerdem zehn Seiten zur Route Charlemagne. Und dass das dreisprachige Buch noch rechtzeitig zum Karlsjahr fertig geworden ist, freut alle Beteiligten ganz besonders.

Der Bildband beginnt mit den Sagen zum Dombau sowie zum Lousberg und nimmt das historische Denkmal schließlich in seiner Gesamtheit und dann mit Blick auf die Details unter die Lupe. Die Außenansichten zeigen den Dom zu unterschiedlichen Jahreszeiten und lassen ihn dabei in ungewohntem Licht erscheinen. Doch abseits der bekannten Motive hat Herbert Bremm auch das Besondere gesucht. Er begleitete die Sanierungsarbeiten im Dom, wo immer welche anfielen. So habe ihn auch die Säuberung des Marienschreins ganz besonders fasziniert, sagt er.

Anschließend führt der Bildband fotografisch vom Schinkelbau des Elisenbrunnens vorbei an verschiedenen Brunnen bis hin zum Aachener Rathaus am Markt. Bei der Route Charlemagne habe ihm das Grashaus besonderes Kopfzerbrechen bereitet, erzählt der Fotograf. Dank des Entgegenkommens der Stadt durfte er es trotz der Umbauarbeiten betreten und einige Innenaufnahmen machen. Auch die finden sich in dem neuen Bildband wieder.

Herbert Bremms Dank gilt insbesondere seiner Frau, die ihn auf seinen fotografischen Streifzügen geduldig begleitet hat. Bremm hat erst als Ruheständler begonnen, der Begeisterung für die Fotografie freien Lauf zu lassen. Er begann, den Dom und seine Umgebung auf unzähligen Bildern festzuhalten und fertigte daraus ein ganz persönliches Fotobuch. „Meine Freunde haben mich damals ermuntert, das einem Verlag anzubieten“, erinnert sich Bremm. Und so entstand die erste Auflage des Bildbandes zum Aachener Dom und seiner Umgebung. Die Texte schrieb Patricia Arin, die an der RWTH Geschichte, Politische Wissenschaft und Soziologie studierte. Und Alexa Deutz übernahm das Lektorat. Auch ihnen dankte Bremm besonders herzlich.

Dass sein Bildband etwas für jedes Alter ist, beweist der zehnjährige Philipp Bräutigam aus Bremms Nachbarschaft. Er kennt das Buch bereits in- und auswendig und ist nun ganz gespannt auf die zweite Auflage. Ab sofort ist die im Buchhandel erhältlich.

Herbert Bremm, Der Aachener Dom und seine Umgebung, Meyer & Meyer Verlag, 19,95 Euro.

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