Aachen - Im neuen Das-Da-Theater-Stück bewegen sich auch die Zuschauer

Im neuen Das-Da-Theater-Stück bewegen sich auch die Zuschauer

Von: GRIT SCHORN
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Rockiger Gesang auf der Bühne, fliegende Fetzen dahinter: Die fiktive erfolgreiche Band „Morgenstern“ hat backstage richtig große Probleme. Die Zuschauer können beide Seiten erleben. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Eine packende Preview (Vorschau) wirbelte da über die Probebühne im Das-Da-Theater. „Ein Konzerterlebnis der besonderen Art“ verspricht die „Macherin“ Maren Dupont, die Autorin und Regisseurin von „Morgenstern“. So heißt die Band, die einst von drei Brüdern gegründet wurde und inzwischen erfolgreich gewachsen ist.

 Der Verlauf des „Morgenstern“-Konzerts wird aus zwei Perspektiven gezeigt: „Morgenstern“ wird gleichzeitig auf zwei Bühnen präsentiert. In welcher Reihenfolge die Zuschauer das Stück sehen, spielt keine Rolle – das Ende ist in Halle eins und zwei gleich.

Rasant und witzig: Wenn ein Schauspieler von einer Bühne entschwindet, tritt er auf der anderen wieder auf und natürlich auch umgekehrt. Die Live-Musiker unter der Leitung von Christoph Eisenburger geben alles, Rock- und Popgesang inklusive. Schauspielerisch und gesanglich bringen auch die drei Damen und vier Herren des Ensembles ihre bewegungsreiche Show temperamentvoll rüber.

Gleich darauf der Umzug in die andere Halle. „Backstage“, also hinter der Bühne, spielt jetzt die facettenreiche Handlung: Rebecca Selle, Michelle Bray und Elena Lorenzon als Sängerinnen und Tänzerinnen geraten sich in die Haare, und nicht viel anders ist es später bei Tobias Steffen, Philip Butz und Mike Kühne als „Rockstars“.Die Nerven liegen blank vor dem großen Auftritt von „Morgenstern“, alte Rivalitäten brechen wieder auf. Fünf eigene Lieder hat Maren Dupont beigesteuert, die Mischung aus Coversongs und Liedern „Marke Eigenbau“ hat ihren eigenen Reiz.

Viele, sehr viele Proben habe das Stück „im Doppelpack“ erfordert, berichtet Maren Dupont, und „die Mitwirkenden müssen ja zweifach das Gleiche an einem Abend präsentieren“. Was dann so unterhaltsam über die Bühne(n) geht, ist für die Theaterleute Schwerstarbeit. „Big Sky“ zum Show-Auftakt lässt an Himmel, Wetter und Wind denken, stimmungsstarker Pioniergeist, Balladen und gefühliger Rock wechseln sich ab. Aber auch Themen wie HIV und die Nöte von Flüchtlingen aus Krisengebieten haben Dupont beschäftigt – und sind in das Stück mit eingeflossen.

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