Aachen - Im Januar nur 21,6 Stunden Sonnenschein

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Im Januar nur 21,6 Stunden Sonnenschein

Von: Margot Gasper
Letzte Aktualisierung:
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„Mulleklenkes“ im Nebel: Selbst der Sendemast auf der Karlshöhe war an manchen trüben Tagen in diesem Winter kaum zu sehen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Trüb, trüber, Öcher Winter: Für die Meteorologen hat am Freitag offiziell der Frühling begonnen. Die Winterbilanz der Wetterwarte Aachen allerdings fällt trostlos aus. Von der Sonne waren die Öcher in den vergangenen drei Monaten ganz sicher nicht verwöhnt.

Der Februar brachte es gerade einmal auf 45,6 Sonnenstunden, berichtet Christine Penquitt von der Wetterwarte in Orsbach. Der langjährige Mittelwert für einen Februar in Aachen liegt dagegen bei 80 Stunden.

Der Blick auf Januar und Dezember offenbart noch mehr Tristesse. Im Dezember konnten sich die Aachener gerade mal über 25,5 Sonnenstunden freuen, das statistische Mittel liegt bei 47 Stunden. Negativrekordhalter in diesem Winter aber war der Januar mit spärlichen 21,6 Stunden Sonne über Aachen. Normal wären, statistisch gesehen, in einem Januar 51 Stunden.

Neun Stunden Sonne

Wenn das Sönnchen dann doch mal ein paar Stunden lang am Stück lacht, dann wird das auch von den Beobachtern des Deutschen Wetterdienstes akribisch notiert. „Im Februar hatten wir an einem Tag acht Stunden Sonne“, berichtet Penquitt. Das war am Sonntag, 10. Februar. Die Jecken erinnern sich: Das war der wunderschöne Karnevalssonntag. Übertroffen wird er nur noch vom 18. Februar, einem Montag: Da gab es in Aachen neun Stunden Sonne.

Und wie war‘s mit dem Niederschlag in diesem Winter? „Gefühlt zu viel“, bilanziert Penquitt, „in der Tat aber etwas weniger als normal“. Und temperaturmäßig war der Dezember etwas wärmer als normal, Januar und Februar waren dagegen etwas kälter als im Mittewert. Und wer jetzt fürs Wochenende auf sonnige Zeiten gehofft hat, der sollte sich für die Freizeitgestaltung vielleicht eine Alternative überlegen. „Trüb und trüb“, sagte Penquitt am Freitag voraus. „Temperaturen so um die drei Grad, neblig mit Sprühregen.“

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