Aachen - IG will Kandidaten kritisch hinterfragen

IG will Kandidaten kritisch hinterfragen

Von: hr
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Aachen. Die Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fan-Clubs (Fan-IG) sieht der Jahreshauptversammlung am kommenden Donnerstag mit Sorge entgegen.

„Wir befürchten, dass die neue Satzung, die die Satzungskommission der Alemannia gegeben hat, nicht so gelebt wird, wie sie gedacht war“, fasst IG-Sprecher André Bräkling ein Gespräch zwischen Fan-IG und Wahlausschuss am Donnerstagabend zusammen.

Hintergrund ist die Ablehnung des Mitgliederkandidaten Mike Schleiden, der für den Aufsichtsrat kandidieren wollte, da er nach Ansicht des Wahlausschusses nicht die in der Satzung genannten Kriterien erfüllt. Schon vor Wochen habe die IG den Wahlausschuss aufgefordert, diese Ablehnung öffentlich zu begründen.

„Damit diese Auseinandersetzung nicht erst während der Versammlung geführt werden muss“, wie IG-Geschäftsführer Dirk Habets begründet. Außerdem verlangten die Fans eine begründete Festlegung durch den Wahlausschuss, ob die Gremienkandidaten Horst Reimig (als Schatzmeister) und Heiner Höfken (für den Verwaltungsrat) eine einfache oder eine Zweidrittelmehrheit benötigen, da sie zur Wiederwahl antreten. Die exklusive Vorstellung der Gremienkandidaten im Tivoli-Echo zum Heimspiel gegen Rot-Weiß Essen sorgte zusätzlich für Verstimmung bei der Fan-IG (siehe Infobox).

Immerhin wurden diese Fragen am Donnerstag weitgehend geklärt. „Da die letzte Amtszeit von Reimig und Höfken nicht vollständig war, gilt für sie eine einfache Mehrheit“, berichtet André Bräkling. Dabei seien beide Kandidaten lange Zeit in den alten Gremien verwurzelt und widersprächen somit einem Neuanfang, fasst der IG-Sprecher die Kritik einiger Fans an Reimig und Höfken zusammen. „Im Großen und Ganzen unterstützen wir den Weg der Präsidiumskandidaten“, sagt Bräkling, kündigt aber an, bei der Versammlung kritische Fragen zu stellen. „Dann können sich die Mitglieder ein eigenes Bild machen.“

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