Ideen für mehr Teilhabe und mehr Miteinander

Von: mas
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Haben eine Vision von gelungener Inklusion: Denise Gluth-Wolke und Monika Zimmermann von „Wir alle – gemeinsam leben in Burtscheid“. Sie laden am 15. Mai zum inklusiven Bürgerforum ein. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Mit den Bürgern ins Gespräch kommen und darüber nachdenken, was man in Sachen Inklusion in Burtscheid verändern oder verbessern kann: Das ist am Donnerstag, 15. Mai, ab 18.30 Uhr das Ziel eines inklusiven Bürgerforums in den Kurpark-Terrassen.

„Schön wäre, wenn Burtscheid auf lange Sicht zu einem Modellstadtteil für Inklusion werden würde“, meint Monika Zimmermann als Koordinatorin des Inklusionsprojektes in Burtscheid. Unter dem Titel „Wir alle – Gemeinsam leben in Burtscheid“ haben sich Vereine und Institutionen zusammengeschlossen, um das Thema Inklusion ein Stück weit voranzubringen.

Bei dem geplanten Forum sollen sich die Besucher Gedanken machen, wie man Barrieren abbauen und wie man die Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung ermöglichen kann. In lockerer Atmosphäre sollen sich kleine Gesprächsrunden bilden, um in Erfahrung zu bringen, was die Menschen bewegt und welche Vorstellungen sie von einem verbesserten Miteinander haben.

Dabei muss es laut Monika Zimmermann nicht immer gleich um die großen Dinge gehen. Die Tür aufhalten, wenn ein Rollstuhlfahrer Hilfe braucht, sei schon ein Schritt in die richtige Richtung, meint sie. Es seien oft gerade die Kleinigkeiten, die zu einer Verbesserung der Atmosphäre im Viertel beitrügen. Wie kann die Lebensqualität in Burtscheid besser werden und wo kann der Einzelne bei kleinen Dingen aufmerksam sein, sind nur einige der Fragen, die beim Bürgerforum zur Sprache kommen sollen.

Moderiert wird der Abend unter dem Motto „Unser Burtscheid – Unser Zusammenleben – Unsere Vision“ von Uwe Brandt, Intendant des Grenzlandtheaters. Nach einem kleinen Interview zum Einstieg sind die Bürger selber gefragt. Die Veranstalter hoffen, dass ihnen das Forum einige konkrete Ideen für die Zukunft liefert.

„Inklusion im Alltag kann nur gelingen, wenn sie von den Menschen getragen und gelebt wird“, meint Zimmermann. Eine gemeinsam entwickelte Vision für Burtscheid sei dafür eine tolle Basis.

Vernetzte Vereine und Bürger

Das Inklusionsprojekt „Wir alle“ wird gefördert von der Aktion Mensch. In Burtscheid hat sich unter Federführung des Vinzenz-Heims eine Reihe von Vereinen, Institutionen, Bürgern und Geschäftsleuten vernetzt, um sich für ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung einzusetzen.

Laut Monika Zimmermann hat sich in den zwei laufenden Jahren des Projektes schon einiges verändert. In den Vereinen beispielsweise gebe es Angebote auch für Sportler, die nicht ganz so leistungsbezogen seien. Und ein Stammtisch für Menschen mit Behinderungen trifft sich inzwischen ganz komplikationslos in einer Kneipe. Das Bürgerforum am 15. Mai soll nun weitere neue Ideen bringen.

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