Hotel „Hampton by Hilton“: Müde Knochen können sich im King-Bett räkeln

Von: Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:
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Jetzt vor und später hinter der farbenprächtigen Fassade präsentieren sich die Hampton-Mitarbeiter Wendy Eurlings (v.r.), Hotelmanager Tobias Sinzig und Ralf Neumann, Tanja Koch (l.) kommt als Konzern-Managerin aus Berlin. Unten links ein Blick in die Lobby, rechts ein Zimmer, noch ohne Betten. Foto: Andreas Herrmann
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Ein Blick in die Lobby... Foto: Andreas Herrmann
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...hier eines der Zimmer, noch ohne Betten. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Eröffnet werden soll das neue „Hampton by Hilton“ am 4. Juli, einem Dienstag, und das früh genug, etwa eine Woche vor dem Start des CHIO 2017 in der Aachener Soers. Im Foyer hämmert es noch, Sägen schrillen und Bohrer drehen sich ins Material.

Der Endspurt beim Bau des neuen Hotels an der Merowinger Straße ganz nahe am ehemaligen Aachener Wall des alten Tivoli ist gigantisch. In der Rekordzeit von etwa einem Jahr ist das Bauvorhaben der internationalen Hilton-Gruppe bereits fast fertiggestellt, in den Zimmern fehlten allerdings bei der Besichtigung durch die „Nachrichten“ noch die Basis einer jeden Hotellerie: komfortable Betten.

Die „junge Linie“ des Konzerns heißt „Hampton by Hilton“. Dass sie nun auch in Aachen ansässig ist, ist eine bewusste Konzern-Entscheidung, wie Tanja Koch, die Operations Managerin der Hotelgruppe Tristar – sie bauen die Hotels schlüsselfertig – versicherte. Erst etwa sieben seiner Art sind deutschlandweit in Betrieb.

Das allererste „junge“ Hilton machte vor fünf Jahren in Berlin die Türen auf. Die Einrichtung an der Merowinger Straße soll den Namen „Aachen Tivoli“ führen, sagte Koch, die extra aus Berlin angereist war. In den Zimmern hängen bereits schwarz-weiße Fotografien aus der lange verflossenen Glanzzeit der Alemannia, Fußballgeschichte, auf die man heute mit Tränen in den Augen zurückblickt.

Die 164 Zimmer werden entweder mit 56 „King“-Betten mit prächtigem Kopfteil ausgestattet oder 53 etwas filigraneren und mithin eleganteren „Queen“-Betten, 32 Zimmer sind mit Einzelbetten geplant, es gibt auch die Kombination mit Bett und einer Couch im Zimmer.

Im vierten Stock wird es mit schönem Blick über die Soers einen Fitnessbereich geben. Für das Frühstück ist ein Bereich in der Hotellobby vorgesehen, bei schönem Wetter – bekanntlich in Aachen eher selten – kann man im rückwärtigen Teil nach draußen auf eine Terrasse, das Frühstücksbuffet, eine Hampton-Spezialität, ist übrigens im Zimmerpreis enthalten.

Für den neuen Manager und künftigen Hoteldirektor des Objekts, Tobias Sinzig, ist der vierwöchige Endspurt angesagt. Ein Team von etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat der vorher bei verschiedenen Hotels in Aachen beschäftigte Sinzig um sich geschart.

Man pflege ein lockeres Image, sagte Sinzig zu den „Nachrichten“, die Crew setze sich aus neuen Kräften zusammen, die vor allem aus Aachen stammen.

Auffällig und dem jugendlichen Image verhaftet ist zweifellos die farbenprächtige Fassade des Hotels, die den einen, wie die Mannschaft um Sinzig berichtet, so richtig Spaß mache, andere aber auch zum spontanen Zukneifen der Augenlider bewege. Das changierende Magenta ist zusammen mit dem dunklen Lila fraglos ein Eyecatcher, der von der Aachener Planungsgruppe „Cross Architekture“ entworfen wurde und die damit den ersten Preis des Wettbewerbs nach Hause brachten.

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