Hilfen zur Erziehung kosten immer mehr

Von: mas
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Aachen. Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter seelischen Störungen und müssen psychiatrisch behandelt werden.

Das bringt auch die Stadt Aachen zunehmend in Zugzwang. Denn die muss Jugendliche dabei unterstützen, einen adäquaten Platz in der Gesellschaft zu finden. Die so genannten Hilfen zur Erziehung sollen dazu beitragen.

Etwa 30 Millionen Euro werden dafür in Aachen inzwischen jährlich ausgegeben. Das sei eine gigantische Summe, wie Brigitte Drews, Leiterin des Jugendamts jetzt im Kinder- und Jugendausschuss meinte. Doch auch die Erfolge seien bemerkenswert.

Wie sich die Hilfen zur Erziehung gestalten und welche Wirkungen sie erzielen, darüber würde der Kinder- und Jugendausschuss gerne mehr erfahren. „Wir sollten auch über Erfolge und positive Entwicklungen reden und deutlich machen, dass wir die Hilfen wollen”, meinte Hilde Scheidt (Grüne). Sie wünscht sich mehr Infos durch Experten.

Ganz leicht seien die Maßnahmen aber nicht zu beurteilen, betonte Ursula Braun-Kurzmann als Vertreterin für die freien Träger der Jugendhilfe. Gerade Präventionsangebote wie die „Frühen Hilfen” seien nur schwer zu bewerten. Dennoch seien sie ein wichtiger Baustein im System.
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