Aachen - Hilfe beim Engergiesparen: Der Berater kommt ins Haus

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Hilfe beim Engergiesparen: Der Berater kommt ins Haus

Von: Nadine Jungblut
Letzte Aktualisierung:
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Sparen ist machbar: Maria Vankann, Ulrike Leidinger, Jutta Reimnitz, Sabine Fenchel und Gerhard Weiß (von links) stellten das neue Beratungsangebot vor. Foto: Harald Krömer

Aachen. Aktuelle Kälterekorde und sibirische Nächte garantieren noch lange keinen heißen Sommer - hohe Heiz- und Stromkostenabrechnungen sind dafür umso sicherer. Immense Nachzahlungen und steigende Monatsraten wären jedoch vermeidbar.

Der Schlüssel liegt im energieeffizienten Wohnen. Doch oft scheitert der Verbraucher am undurchsichtigen Dschungel diverser Energiesparangebote und etwaiger Fördermitteln.

Genau hier setzt das neue Beratungsprogramm „Sparen ist machbar, Herr Nachbar!” der Verbraucherzentrale in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle „altbau plus” an. „Auf Anfrage analysieren Energieberater vor Ort den energietechnischen Zustand des Hauses und erarbeiten dann individuelle Vorschläge für Sparmaßnahmen”, erläutert Maria Vankann, Geschäftsführerin „altbau plus”.

Von den 48 Beratern aus NRW, die durch Mittel des Landes und der EU finanziert werden, stehen vier der Stadt Aachen sowie dem Kreis Heinsberg und Düren zur Verfügung.

Gerhard Weiß ist einer von ihnen und weiß um die Vorteile der Beratung vor Ort: „Das ist durchaus effizienter, als hier in der Zentrale anhand von Fotos und Beschreibungen den Energieverbrauch zu analysieren.”

Sabine Fenchel, ebenfalls Energieberaterin, erklärt weiterhin: „Es macht einen Unterschied, ob ich eine vierköpfige, junge Familie berate oder ein Rentnerehepaar, welches vielleicht die Politik der kleinen Schritte fährt. Familienumstände spielen einfach eine große Rolle bei Umbau und Finanzierung. Und die bekomme ich vor Ort besser mit.”

Festgehalten werden die Ergebnisse der Beobachtungen in einem Maßnahmenkatalog, der später den Verbrauchern zur Verfügung steht. Ob Außenwand, Keller oder Heizanlage - für jeden Teil des Hauses wird einzeln festgehalten: Was wird konkret verbraucht? Wie viel Energie wird bei einem Umbau eingespart? Welche Fördermittel stehen zur Verfügung?

Das Rundumpaket von 90-minütiger Beratung und dem Maßnahmenkatalog kostet 60 Euro und lohnt sich allemal, wie Ulrike Leidinger, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW, unterstreicht: „Jüngste Nachrichten über steigende Ölpreise im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zeigen: Wir müssen umdenken! Unser Beratungsprogramm zeigt, wie es gehen kann.”

Die 90-minütige Energieberatung vor Ort inklusive Maßnahmenkatalog kostet 60 Euro. Termine können donnerstags zwischen 14 und 17 Uhr unter 0241/41388830 vereinbart werden. Terminanfragebögen liegen zudem in der Verbraucherzentrale, Boxgraben 38, aus.

Alle Nachbarn, die sich bis Ende März gemeinsam für eine Vor-Ort-Beratung anmelden, erhalten eine Überraschung per Post.
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