Aachen - Heuser sieht bei Hertha bessere Möglichkeiten

Weltmeisterschaft Weltmeister WM Pokal Russland Fifa DFB Nationalmannschaft

Heuser sieht bei Hertha bessere Möglichkeiten

Letzte Aktualisierung:
herthawalheim_bu
Sie leiten die Geschicke der Walheimer Hertha: Vorsitzender Horst Sondermann (Mitte), sein Stellverteter Lothar Heuser (links) und Geschäftsführer Harald von Ameln.

Aachen. Bei der Generalversammlung des TSV Hertha Walheim wurden alle zu wählenden Ämter neu besetzt. Als stellvertretender Schatzmeister rücken Albert Kloubert, als Jugendleiter Joachim Sarlette und als stellvertretender Vorsitzender Lothar Heuser, der ehemalige Vorsitzende von Eintracht Walheim, in den Vorstand.

Neuwahlen des Schatzmeisters (Heribert Hunds) und des Vereinsvorsitzenden standen nicht an, so dass Horst Sondermann auch künftig an der Spitze des Vereins steht. Die wohl wichtigste Änderung gab es in der Geschäftsführung. Nach 19 Jahren gab Uli Gilliam das Amt an seinen Nachfolger Harald von Ameln weiter. Von Ameln, Heuser und Sondermann gaben unserem Redakteur Wilhelm Peters Auskunft über die Perspektiven des Vereins.

Harald von Ameln, bisher kennt man Sie als Abteilungsleiter Fußball. Nun übernehmen Sie die Geschicke des Gesamtvereins. Worin sehen Sie Ihre Aufgaben?

Von Ameln: Unser Verein hat in den letzten Jahren, wie viele andere Vereine auch, eine Menge Mitglieder verloren. Erstmalig seit langer Zeit sind wir unter die 1000er-Marke gefallen. Hier gilt es nun verstärkt gegenzulenken.

Wie wollen Sie den Trend stoppen?

Sondermann: Die wichtigste Aufgabe wird sicherlich sein, die geplante Trainingshalle umzusetzen. Dadurch gibt es viele neue Optionen in der Freizeitabteilung - zum Beispiel Senioren- oder Behindertensport - und mehr Umkleidekapazitäten für den Fußball und die Tennisabteilung. Außerdem profitiert natürlich unsere Judo-Abteilung von besseren Trainingsbedingungen.

Heuser: Neben dem Ausbau der bestehenden Abteilungen durch die Angebotserweiterung überlegen wir, neue Abteilungen bei der Hertha zu integrieren.

Sie kommen ja von der Eintracht. Was hat Sie dazu bewogen, sich nun bei der Hertha zu engagieren?

Heuser: Ich konnte bei der Eintracht meine Ideen leider nicht umsetzen. Stillstand ist Rückschritt, aber das wollte man dort nicht akzeptieren. Bei der Hertha sehe ich nun wesentlich bessere Möglichkeiten.

Kann man daraus schließen, dass es demnächst auch bei der Hertha eine Ringer-Abteilung gibt?

Heuser: Nicht unbedingt. Wir werden uns demnächst im Vorstand zusammensetzen und überlegen, was sinnvoll ist und was nicht. Jeder, der Sport in Walheim betreiben will, kann dies bei der Hertha tun. Notfalls gründen wir dazu noch Abteilungen, ob es Volleyball, Handball, Ringen oder Rhönradfahren ist. Der Verein soll weiterhin für den Breitensport offen stehen, aber den Leistungssport werden wir verstärkt fördern.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert