Eilendorf - Herbert Dondorf tritt nicht mehr an

Herbert Dondorf tritt nicht mehr an

Von: Peter Langohr
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Zum letzten Mal der Gastgeber des Neujahrsempfangs der Bezirksvertretung Eilendorf: Bezirksvorsteher Herbert Dondorf (rechts) zieht es in den Städteregionstag. Foto: Martin Ratajczak

Eilendorf. Für Bezirksvorsteher Herbert Dondorf war der Neujahrsempfang im Eilendorfer Bezirksamt der erste von vielen Terminen im neuen Jahr, die für ihn unter dem Motto „Zum letzten Mal” stehen.

Herbert Dondorf wird bei den Kommunalwahlen, die voraussichtlich am 7. Juni stattfinden werden, nicht wieder für einen Sitz in der Bezirksvertretung kandidieren. Sein Sinn steht nach Höherem, da er von seiner Partei als Kandidat für den neu zu bildenden Städteregionstag aufgestellt worden ist.

Neben vielen Vertretern der rund 50 Eilendorfer Vereine, der beiden Kirchen, des Handels und des Gewerbes, der Polizei und der Verwaltung konnte Herbert Dondorf etliche Ehrengäste begrüßen. Herbert Dondorf dankte allen Eilendorfer Bürgern für das Vertrauen, das ihm während seiner fast neunjährigen Amtszeit als Bezirksvorsteher entgegengebracht worden ist.

Sein besonderer Dank galt den Eilendorfern für viele Aktionen im vergangenen Jahr, namentlich das Sommerfest der IG Eilendorfer Vereine, das große Diözesankönigsfest der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft und die große Leistungsschau der IG Handel, Handwerk und Gewerbe. „So etwas ist nur möglich, wenn man bereit ist, etwas für die Gemeinschaft zu tun.” Von daher sei er gewiss, sagte Dondorf, dass in Eilendorf das Klima stimme.

In einem Ausblick auf das Jahr 2009 erinnerte Herbert Dondorf an die vielen anstehenden Wahlen, unter anderem die Europa-wahl mit guten Aussichten dafür, dass Bürgermeisterin Sabine Verheyen (CDU) künftig Eilendorfs Stimme im Europa-Parlament sein wird. Höchst erfreut zeigte sich Dondorf darüber, dass eine seiner letzten Amtshandlungen die Schirmherrschaft über ein erneutes Diözesankönigsfest sein wird. Dazu präsentierte er auch gleich das neue Diözesankönigspaar, Sigi und Erika Walczak, von der St. Apollonia-Schützenbruderschaft.

Bezirksamtsleiter Wolfgang Ziemons erinnerte in einer launigen Ansprache an so manches kleine Problem um gelbe Säcke, Abfallkalender und nicht geleerte Mülltonnen. Dabei lobte er den City-Service, dessen Arbeit sich bestens bewährt habe, weil nun der Vennbahnweg sauber und auf dem Friedhof Ruhe eingekehrt sei. Mit Blick auf die in der Vergangenheit häufig beklagte Verschmutzung der Grünanlagen durch Hundekot meinte er, dass sich nun nicht mehr jeder Eilendorfer, der einen Hund habe, dort hineintraue.

Für ihre unermüdliche Arbeit im Bezirk gab es für die Männer der Regiekolonne - Regionalleiter Michael Ludwig, seinen Vertreter in Eilendorf, Norbert Rütten und Josef Moll - ein kleines Präsent.

Für den musikalischen Rahmen der ansprechenden Feierstunde sorgte mit kleinen, aber fein intonierten Liedern das Doppelquartett Pro Musica. Für die Bewirtung der Gäste sorgte die Eilendorfer CDU im Hintergrund. Die Damen und Herren von der Nirmer Narrenzunft bedienten derweil im Sitzungssaal. Kein Neujahrsempfang im Eilendorfer Bezirksamt darf zu Ende gehen, ehe die heiligen Drei Könige ihre Aufwartung gemacht und um den Obolus für die Kinder in den armen Regionen unserer Welt gebeten haben. Auch in diesem Jahr wurden ihre Bitten nicht überhört und die Sammelkörbe reichlich gefüllt.
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