Helles Holz und moderne Spielgeräte: Frankenberger Park umgestaltet

Von: Martina Stöhr
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Umwelt
Gut gelungen: Dezernentin Gisela Nacken, Karen Roß-Kark vom Fachbereich Umwelt sowie Ehrenamtler Jürgen Stollewerk im umgestalteten Frankenberger Park. Foto: Heike Lachmann

Aachen. „Wenn es so bleibt, wie es ist, dann wäre es schön“, meinte laut Umweltdezernentin Gisela Nacken eine Bürgerin mit Blick auf den Frankenberger Park. Der wurde mit 200.000 Euro schöner gestaltet.

Die alte Mauer aus Beton wurde durch Natursteine mit Bänken aus hellem Holz ersetzt, der Spielplatz bekam neue Geräte, darunter eine Drehpuppe, die an die alte Sage um Kaiser Karl, seine Frau Fastrada und Bischhof Turpin erinnern soll, der Basketballplatz wurde aufgewertet, und außerdem wurde eine Kletterwand aufgestellt.

Überdies wurden elf neue Bäume und Stauden gepflanzt, und der Übergang vom Frankenberger Park zum Moltkebahnhof wurde neu gepflastert. Das Ergebnis kann sich laut Gisela Nacken sehen lassen. Und damit das auch so bleibt, hat sich der Gartenliebhaber Jürgen Stollewerk ehrenamtlich bereit erklärt, ein Auge auf den Park zu haben.

Alter Handrasenmäher

„Die Stadt kann ja nicht immer da hinter her sein, wenn hier mal gefeiert wird und der Müll zurückbleibt“, sagt er. Mit einem alten Handrasenmäher, den er selbst restauriert hat, mäht er den Rasen. Außerdem kümmert er sich um die Rosenbeete und macht Ordnung, wenn im Sommer nach Partys der Müll zurückbleibt. Er macht das gern und würde sich über Unterstützung aus der Bevölkerung freuen.

„Wenn wir mehr Menschen wie Jürgen Stollewerk hätten, dann ginge es uns klasse“, sagt Gisela Nacken. Denn die Pflege der Grünanlagen sei immer ein Problem. „Der Frankenberger Park wird intensiv genutzt“, meint die Dezernentin. Tagsüber sei er Ziel von Familien mit ihren Kindern und abends von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das hinterlasse eben seine Spuren.

Für Jürgen Stollewerk ist es selbstverständlich, mit anzupacken. Er hat das in Japan gesehen und hilft nun hier, wo er kann. Sein Dank gilt der Stadt, die ihn dabei hervorragend unterstütze. Für Gisela Nacken ist wiederum das eine Selbstverständlichkeit.

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