Aachen - Heiße Duelle auf kaltem Eis beim Uni-Cup

Heiße Duelle auf kaltem Eis beim Uni-Cup

Von: Dagmar Meyer-Roeger
Letzte Aktualisierung:
6759548.jpg
2500 Zuschauer sorgen in der Tivoli-Eissporthalle beim Eishockey Uni-Cup für eine einmalige Atmosphäre. Letztlich sichern sich die Maschinenbauer die „Thyssen-Krupp-Trophy“. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Aachen. Auf kaltem Eis ging es erneut heiß her. Wo? Natürlich beim Eishockey Uni-Cup in der Tivoli-Eissporthalle. In kreativem Outfit boten sich Pinguine, Clowns und Löwen spannende Duelle – lautstark unterstützt von ihren Cheerleadern und Fans, deren Kreativität bei der Wahl ihres Outfits oft keine Grenzen kannte.

Bereits zum 26. Mal traten Frauen-, Männer- und Professoren-Mannschaften der Fachschaften Maschinenbau (Aachen Steelers), Elektrotechnik (ET-Lions) und Medizin (Medical Strikers) auf dem Eis an, um die „Thyssen-Krupp-Trophy“ zu erringen. Eingeleitet wurde das sportliche Ereignis mit einem Spiel der Eishockeymannschaft der gastgebenden RWTH „Aachen Ice Emperors“ gegen die Hochschulmannschaft aus dem britischen Warwick, welches die Oecher mit 4:3-Toren knapp für sich entscheiden konnten.

Anschließend folgten Spiele um den Uni-Cup. Hier stand vor allem der Spaß am Spektakel im Vordergrund, wobei sportlicher Ehrgeiz und Spielkunst nicht fehlten. Hierbei floss natürlich auch die langjährige Rivalität zwischen den Studierenden und ihren Fachschaften ein. Doch neben dem sportlichen Aspekt stehe auch der verbindende Effekt im Vordergrund, betonte Professor Rolf Rossaint, Prorektor der RWTH Aachen. „Solch ein Event gehört einfach zum Leben einer Hochschule. Es verbindet und macht Spaß“, sagte er. Dem konnte Nico Sperle, Leiter des Hochschulsportzentrums (HSZ), nur zustimmen.

Ausgefallene Kostüme

Die Teams spielten nicht in normalem Eishockey-Dress, sondern trugen bunte und ausgefallene Kostüme. Zudem hatte keiner der Akteure Eishockey-Erfahrung. Die Spieler hatten sich lediglich im Vorfeld mit Schläger und Puck unter Anleitung der Aachener Eishockeymannschaft vertraut gemacht. Doch trotz manch technischer Mängel auf dem Eis, war die Stimmung bei den 2500 Besucher auf den Rängen riesig.

Laute Fangesänge und riesige Transparente mit witzigen Sprüchen sowie frenetische Ovationen unterstützten die Studierenden und Professoren der eigenen Mannschaften, so dass die geringe Eishockey-Erfahrung nicht weiter ins Gewicht fiel. In den Spielpausen begeisterten die Cheerleader der einzelnen Fachschaften das Publikum.

Nach dem Kampf auf dem Eis ging es in der Diskothek „Starfish“ weiter. Hier wurden bei Partymusik in der Nacht die Sieger gekürt. Nachdem in den vergangenen zwei Jahren die Mediziner die Trophäe entgegennehmen konnten, waren es diesmal die Maschinenbauer, die die „Thyssen-Krupp-Trophy“ unter großen Jubel und Beifall in Empfang nahmen. Den zweiten Rang belegten die Mediziner. Dritter wurden die Fachschaft Elektrotechnik. Der Ehrenpreis für beste Cheerleader-Show ging an die Fachschaft Medizin.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert