Heimattheater-Premiere: Ein Drache reist um die Welt

Von: Nina Krüsmann
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Tolle Kostüme, pfiffiges Spiel: Das Aachener Heimattheater begeistert mit seinem Weihnachtsstück. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Kinderaugen strahlen, wenn sie die orange-leuchtenden Drachen entdecken, die derzeit im Weihnachtsstück des Aachener Heimattheaters über die Bühne wirbeln. Der Kinder-Bestseller „Der kleine Drache Kokosnuss reist um die Welt“ nach Ingo Siegner bietet eine wunderbare Vorlage für die Aachener Bühnenversion und begeisterte bei der Premiere am Sonntag im vollen Brüsselsaal im Eurogress Aachen.

Der kleine Drache Kokosnuss (gespielt von Jörg Dreyer) hat einen allerbesten Freund, den Fressdrachen Oskar (Judith Knisch). Doch der wurde von dem bösen Murk (Ralf Leesmeister), einem gefährlichen Feind der Drachen, entführt. Keine Frage, dass sich Kokosnuss mit seiner Freundin Lulu (Kathrin Schnitker), die wie er zu den Feuerdrachen gehört, aufmacht, um Oskar zu befreien.

Von den Kostümen über das Bühnenbild bis hin zu Toneffekten und Beleuchtung ist viel Liebe zum Detail im Spiel. Sogar Elemente des Schwarzlichttheaters haben die Regisseure Bernd Dreyer und Judith Knisch integriert. Im abgedunkelten Saal leuchten die orangefarbenen Drachen dann mit dem neongelben Mond um die Wette.

Die Suche führt Kokosnuss und Lulu, denen sich spontan noch der Zwergdrache Herr von Zwiebel anschließt, von der Dracheninsel zu den Piraten, nach London, Paris und Pisa. Sogar bis nach China und zu den Pomerantschen-Indianern geht die Reise.

Zunächst fliegen die Drei nach London. Vor der Kulisse des Glockenturms Big Ben kommen sie dem bösen Murk auf die Spur. Immer wieder sind die jungen Zuschauer im Saal aufgefordert, mitzumachen. Ein Junge liest einen Brief von Oskar vor, die Kinder geben hilfreiche Tipps.

In Paris stellt sich heraus, dass Murk den Drachen Oskar als Sensation in einem Zirkus am Eiffelturm vorführt. Der arme Oskar ist in einem Käfig gefangen, ist Teil des Programms mit einem verrückten Huhn (Emma Schnitker), Mademoiselle Tütü (Canan Kafadar), Monsieur Peng-Peng (Simon Leesmeister), Monsieur Karamba (Henrik Ringens) und tanzenden Fröschen (Lilli Knisch und Zoe Winden).

Dann entführt Murk Oskar nach Italien, und so machen sich Kokosnuss, Lulu und „Zwiebelchen“ mit dem Zug auf zum Schiefen Turm von Pisa. Und auch das ist noch nicht die letzte Station, bis Oskar gerettet ist. Neben dem kindgerechten Spiel machen besonders die wechselnden Bühnenbilder die fantastische Weltreise so anschaulich. Bei der Reise von einer Station zur nächsten wird der Kulissenwechsel von tollen Licht- und Sound-Effekten begleitet.

Die abenteuerliche Weltreise eignet sich für Zuschauer ab vier Jahren. Weitere Aufführungen gibt es am Sonntag, 1. und 8. Dezember, jeweils um 15 Uhr im Brüssel-Saal des Eurogress. Der Eintritt kostet 11 Euro, an der Abendkasse 13 Euro. Am 15. Dezember um 15 Uhr gastiert „Der kleine Drache Kokosnuss“ in der Stadthalle in Alsdorf. Karten hierfür sind unter www.stadthalle-alsdorf.de erhältlich.

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