Aachen - Hartmannstraße soll gründlich modernisiert werden

Hartmannstraße soll gründlich modernisiert werden

Von: Werner Czempas
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Blick vom umgebauten Elisengarten auf die Hartmannstraße: Auch dort sollen demnächst die Bauarbeiter anrücken, um den Fußgängern bessere Bedingungen fürs Flanieren zu schaffen. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Die Hartmannstraße entlang des Elisengartens soll schicker werden. Die Aufteilung der dortigen Verkehrsfläche, erläutert die Verwaltung in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte, entspreche nicht mehr „den veränderten Gegebenheiten einer Sackgasse”. Fahrbahn und Parkstreifen seien überdimensioniert, der Gehweg an den Geschäften sei dagegen „den Fußgängermengen nicht angemessen”.

Die Chance, die Hartmannstraße zu modernisieren, bietet sich, weil dort der marode Kanal und die alten Hausanschlüsse saniert werden müssen. Der Kanal ist gewaltig in die Jahre gekommen, er wurde schon 1897 verlegt. Er verläuft unter dem Parkstreifen, kann aber wegen der dortigen Bäume nicht in seiner alten Lage erneuert werden.

„Aufgrund des Baujahrs und der Schadhaftigkeit des Hauptkanals ist davon auszugehen, dass auch die Hausanschlüsse in einem desolaten Zustand sind”, erläutert die Verwaltung in der Vorlage für die Bezirksvertretung Aachen-Mitte. Ihre Erneuerung sei insbesondere wegen einer neuen Regelung im Landeswassergesetz und der Lage im Thermalquellenschutzgebiet vorzusehen. Wegen der neuen Trasse des Kanals muss die Oberfläche der Hartmannstraße „weitgehend erneuert” werden. Die Kosten hat zwar im Wesentlichen die Stawag zu tragen, für die Stadt fallen dennoch geschätzte 60.000 Euro an.

Die Maßnahme sieht vor, den Gehweg entlang der Geschäfte um 1,20 Meter zu verbreitern. Vor dem Haus Nr. 12-14 werden eine Fläche für die Außengastronomie und ein Ladestreifen angelegt. Fünf Parkplätze fallen dadurch weg. Fahrbahn und Parkstreifen werden in dem vorhandenen Basaltkleinpflaster wiederhergestellt. Für den Gehweg können dagegen die dortigen Kunststeinplatten nicht mehr verwendet werden. Mit Betonstein soll das gleiche Material wie in der Kleinkölnstraße eingesetzt werden. An den Häusern wird ein Streifen aus Basaltpflaster gelegt.

Baubeginn im Frühjahr

Die Stawag will mit der Erneuerung des Kanals und der Hausanschlüsse im Frühjahr beginnen. Vorher wird es laut Stadt eine Informationsveranstaltung für die Anlieger und „andere unmittelbare Betroffene” geben.

Die Bezirksvertretung Mitte zeigte sich mit der Planung einverstanden und empfahl dem Mobilitätsausschuss einstimmig, so zu beschließen. Der entscheidet in der Sitzung am Donnerstag, 27. Januar.
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