Hanswurst soll am Aachener Dom für kulinarische Furore sorgen

Von: dd
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Aus dem Traditionslokal Maus a
Aus dem Traditionslokal Maus am Dom wird nun „Hanswurst”. Auf den Tellern der Gäste sollen dann vor allem regionale Speisen landen. Foto: Harald Krömer

Aachen. „Wir bringen Qualität auf die Gabel”, davon ist Boris Bongers überzeugt. Er, Wolfgang und Heinz Bongartz wollen wieder für mehr Leben am Münsterplatz sorgen. Sie übernehmen die „Maus”, einen Geschäftsführer für ein neuartiges Restaurant mit dem ungewöhnlichen Namen „Hanswurst” haben sie bereits.

„Dessen Namen verraten wir aber noch nicht, weil die Verträge noch nicht unterschrieben sind”, sagt Bongers. Ab Anfang November soll „Hanswurst” in Aachen am Dom Furore machen.

Als Ende Mai vorigen Jahres Werner Strauch sein Traditionslokal „Maus am Dom” schloss, sah es lange Zeit so aus, dass das Angebot am von Touristen und Einheimischen stark frequentierten Münsterplatz für ewige Zeiten eingeschränkt bleiben würde. Strauch hatte Probleme, einen Nachfolger zu finden.

Dann aber hatten Bongers und die Bongartz-Brüder die zündende Idee. „Wir wollten ein Gasthaus, in dem alle verkehren können, Jung und Alt und Leute mit einem dünnen oder einem dicken Geldbeutel”, erklärt Bongers. Ein Gasthaus, das „preislich reell” sei und dennoch „organisch gewachsene Speisen auf den Porzellanteller bringt, was nichts anderes heißt als Biofleisch.”

Und damit sich die Preise in Grenzen hielten, müssten sich die Gäste selbst bedienen. „Frische ohne Ende wollen wir bieten”, erklärt Bongers. Die Gäste sollten die Herkunft der Rohstoffe nachvollziehen können, im Lokal regionale Produkte verarbeitet und angeboten werden. „Das Konzept wird aufgehen”, glaubt Bongers. Klar, dass er und seine beiden Mitgesellschafter mit „Hanswurst” auch Geld verdienen wollen. „Deshalb eröffnen wir rechtzeitig zu Beginn des Weihnachtsmarkts.” Ab dem Frühjahr werden Bongers & Co. auch draußen vor der Tür Plätze bereit halten, zusätzlich wird ein Haus-Service angeboten, „mit einem zum Wurstzentrum umgebauten Brotwagen und als Lieferfahrzeug haben wir einen Piaggio-Lieferwagen angeschafft.”

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