„Hand in Hand“: Viele Lose und Berge von Geschenken

Von: Lee Beck
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„Hand in Hand“ hieß es zum vierten Mal im Café Madrid. Auch die jungen Jongleure vom Schülerzirkus Configurani der Viktoriaschule waren mit von der Partie. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Alles, was in Aachen mehr als drei Mal stattfindet, ist Tradition. „Deswegen ist ‚Hand in Hand‘ einfach nicht mehr wegzudenken“, sagt Bürgermeisterin Hilde Scheidt. Die Veranstaltung, unter dem Motto „von Aachenern für Aachener“, und unter der Schirmherrschaft von Initiator Markus Deutz und Ex-Alemanne Reiner Plaßhenrich fand am Wochenende zum vierten Mal im Café Madrid statt.

Viele Leute waren gekommen, um bei weihnachtlicher Atmosphäre zu verweilen, Geschenke mitzubringen und das abwechslungsreiche Programm zu genießen. Höhepunkte waren unter anderem der Auftritt von Jazz-Musiker Felix Heydemann und Miss NRW Cathrin Neuhaus sowie die Vorstellung des Schülerzirkus Configurani. Auch der designierte Karnevalsprinz Thomas II. und sein Hofstaat waren im Programm verankert. Oberbürgermeister Marcel Philipp ließ sich wegen Krankheit entschuldigen.

Schon im Vorfeld zeigte sich, dass „Hand in Hand“ auch dieses Jahr wieder ein großer Erfolg geworden ist. Das ließ sich nicht nur an Bergen von Geschenken ablesen, sondern vor allem amVerkauf von zahlreichen Losen. „Wir hatten vorab schon 5000 Euro durch den Losverkauf eingenommen“, freute sich Markus Deutz. Sein ganz besonderes Highlight war der Kleinwagen, den AKV-Präsident Werner Pfeil stellvertretend für die PSD Bank an das Kinderheim Maria im Tann übergab. „Das war natürlich echt super.“

Markus Deutz selbst nimmt viel Arbeit und Stress auf sich, um die Veranstaltung jedes Jahr von neuem ins Rollen zu bringen. „Ich mache das aus Liebe zu Aachen. Ich bin hier aufgewachsen und möchte auch etwas zurückgeben“, berichtet Deutz. „Er macht das mit viel Herzblut und Engagement, das ist ein wichtiges Signal für Aachen“, lobte Bürgermeisterin Scheidt. Sie persönlich freute sich sehr, dass die Veranstaltung jedes Jahr wachse und immer mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung rücke. „Je mehr man helfen kann, um so schöner ist es natürlich“, fügt auch Reiner Plaßhenrich hinzu.

Bernhard Verholen, Geschäftsführer der Caritas, und Andrea Weyer, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes, waren überzeugt vom „Schneeball-Effekt“ der Veranstaltung. „Nicht nur der finanzielle Erlös ist wunderbar, man merkt auch, dass sich etwas entwickelt“, sagt Weyer.

Der Kinderschutzbund erhielt einen Scheck über 1500 Euro, die ambulante Palliativpflege und Familienpflege der Caritas wurde mit 1000 Euro unterstützt. „ Wir nehmen einen Löwenanteil aus Spenden, da freut uns diese Unterstützung sehr“, so Verholen. Eine weitere Spende über 500 Euro ging an Missio.

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