Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: Ein Gastgeber ist nur noch Zuschauer

Von: Nils Heinichen
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In der Gruppe A setzt sich Eintracht Kornelimünster (schwarze Trikots) knapp gegen den Gastgeber aus Vaalserquartier durch und zieht als erstes Team in die Hauptrunde ein. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Keine Verletzungen, eine gut gefüllte Tribüne und eine restlos ausverkaufte Cafeteria. Die Bilanz der Gastgeber nach dem ersten Spieltag der vierten Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in der Sporthalle an der Neuköllner Straße liest sich gut. Zumindest, wenn man das Sportliche außen vor lässt.

„Das war nicht nötig“, spielt Alex Götzenich, Vorsitzender bei Vaalserquartier, auf das Ausscheiden des Gastgebers an. „Wir hatten viel mehr Ballbesitz und haben saudumm verloren“, ärgert sich Götzenich immer noch über die vorentscheidende 3:4-Niederlage im vorletzten Gruppenspiel gegen Raspo Brand. „Das ist natürlich bitter“, ist er sichtlich geknickt.

Mit zehn Punkten aus vier Spielen setzte sich Eintracht Kornelimünster souverän als Gruppensieger durch und qualifizierte sich für die Hauptrunde am 3. Februar. Der Zweite, Raspo Brand, musste hoffen, dass neun Punkte reichen, um als bester Gruppenzweiter der ersten beiden Gruppen ebenfalls eine Runde weiterzukommen.

In der Gruppe B zeichnete sich früh ein Duell zwischen dem VfR Forst und Eintracht Verlautenheide ab. Nach drei Spielen konnten noch beide Teams eine weiße Weste aufweisen, bevor es im direkten Duell um den Gruppensieg ging. Ein Unentschieden hätte beiden Klubs für das Weiterkommen gereicht, allerdings wollten beide den Sieg. Trotz einer frühen 1:0-Führung Verlautenheides trennten sich beide Teams letztlich 1:1, wodurch sowohl Forst als Gruppenerster als auch Verlautenheide als bester Gruppenzweiter des Spieltages in die Haupttunde einziehen konnten. „Schöner wäre natürlich der Gruppensieg gewesen. Wir wollen eben immer gewinnen. Ich denke, das hat man auch im Spiel gegen Forst gesehen“, sagt Eintrach-Coach Sascha Bohne. „Mal gucken, was jetzt in der Hauptrunde geht“, gibt er sich für den weiteren Turnierverlauf jedoch bescheiden.

Sein Trainerkollege Claudio Scintu von Forst ist da ähnlicher Meinung. „Die Jungs haben gezeigt, dass sie Spaß haben. Jetzt freuen wir uns auf die Endrunde. Natürlich sind wir krasser Außenseiter, doch wir sind immer für eine Überraschung gut“, so Scintu.

Alex Götzenich freut sich trotz des frühen Aus der eigenen Truppe über einen gelungenen ersten Spieltag. „Es kamen wesentlich mehr Zuschauer, als wir erwartet hatten. Dazu ist unsere Cafeteria ausverkauft – und das obwohl wir sehr großzügig eingekauft haben.“

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