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Hallencup: Alemannia-Teams im Finale unter sich

Von: Max Eckstein
Letzte Aktualisierung:
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Das Finale ist ein reines Vereinsduell: Alemannia Aachen (dunkles Trikot) setzt sich gegen die eigene Zweitvertretung durch.

Aachen. Spannung satt erlebten die Fans des Frauenfußballs am Sonntagnachmittag beim Hallencup der Sparkassen. Letztlich setzte sich Favorit Alemannia Aachen wie erwartet durch, traf im Finale - ebenfalls wie vorhergesehen - auf die eigene „Zweite”.

Ein Selbstläufer war die Geschichte in der kleinen Halle an der Neuköllner Straße allerdings keineswegs.

„Wie mir schon vorab klar war, mussten wir eine gehörige Kampfkraft aufbieten”, freute sich Trainerin Alexandra Abels über das Auftreten ihrer Regionalliga-Mannschaft, die schnell begriffen hatte, dass alleine mit spielerischen Mitteln nichts zu machen sein würde.

Die Ergebnisse in der Vorrunde und mehr noch das Resultat im Halbfinale bewiesen es eindeutig. „Gegen uns geben alle Gegner immer mehr als hundert Prozent. Vor allem stimmt mich zufrieden, dass auch unsere Reserve ins Endspiel vorrückte. Auch sie hat eine grandiose Leistung geboten.”

Mit dem vierten Platz beim Turnier, das neben den Sparkassen mit Arei-Abwasser-Technik, der Warsteiner-Brauerei, NetAachen, dem Sportpark Kohlscheid und Center-TV weitere potente Sponsoren hatte, zeigte sich Dirk Schüller, Trainer des Verbandsligisten SC Mausauel, rundum zufrieden.

„Als Neuling bei diesem hochkarätigen Meeting so abzuschneiden, ist aller Ehren wert”, lobte der Coach sein Team. „Wenn wir im Halbfinale das berühmte Quäntchen Glück gehabt hätten, wäre sogar noch mehr drin gewesen. Auf jeden Fall haben wir mit jedem Gegner mitgehalten.”

Ähnlich sah das auch Holger Schauer, der Coach des ausrichtenden Verbandsligisten SV Eilendorf. „Wir haben uns nach anfänglichen Problemen von Spiel zu Spiel gesteigert”, bilanzierte er. „Unsere Abgänge und Verletzungen müssen wir kompensieren, ohne dass ich das als Entschuldigung anführen möchte. Meine Mannschaft hat sich vielmehr taktisch gesteigert und in Sachen Disziplin zugelegt.”

Denn man hat an der Halfenstraße kräftig geschluckt, als sich Sabrina Bemmelen, die erfolgreichste Torschützin, und Ginette Heidelmeier in der Winterpause Richtung Alemannia Aachen verabschiedeten.

Zudem fällt die zweite Torjägerin, Charline Krott, wegen einer Kreuzband- und Meniskus-Operation bis zum Saisonende aus. Bei dem Versuch, dennoch den Sprung in die Regionalliga zu schaffen, soll Gianna Krott helfen, die von Rasensport Brand nach Eilendorf kam.


Die Spiele

Gruppe 1:

Alem. Aachen - Uevekoven 3:1
Kesternich - Mausaue l0:6
Alem. Aachen - Kesternich 3:2
Uevekoven - Mausauel 3:3
Uevekoven - Kesternich 6:1
Mausauel - Alem. Aachen2:3

Gruppe 2:

Alem. Aachen II - Eilendorf 3:2
Waldenrath-Straeten - Laurenzberg 3:3
Alem. Aachen II - Waldenrath-Straeten 3:2
Eilendorf - Laurenzberg 5:1
Eilendorf - Waldenrath-Straeten 3:1
Laurenzberg - Alem. Aachen II 0:2

Die Halbfinals:

Alem. Aachen - Eilendorf 2:1
Alem. Aachen II - Mausauel 2:1

Um Platz 3 (9 m):

Eilendorf - Mauausel 3:2

Endspiel

Alem. Aachen - Alem. Aachen II 6:1
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