Hallencup: 10.000 Euro winken den Teams

Von: Helga Raue
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Auslosung des Hallencups 2015: Heike Brech (von links), Holger Schmitz (beide Sparkasse Aachen), Klaus Pastor (Zeitungsverlag Aachen), Michael Kranz und Organisator Tilo Busch stellen den Vereinsvertretern die aktuellen Planungen vor. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Die Uhr tickte unerbittlich runter: Zehn Sekunden vor Schluss – und es stand 3:3, die Verlängerung schien unausweichlich. Erst mit dem letzten Angriff durfte der FC Wegberg-Beeck genau 6,6 Sekunden vor der Schlusssirene jubeln: Sebastian Wilms nutzte einen Defensivpatzer von Borussia Freialdenhoven und sicherte seinem Team zum zweiten Mal in Folge den Sieg beim Sparkassen-Hallencup, den unsere Zeitung präsentiert.

„Drei Mal hintereinander das Finale zu gewinnen, wäre natürlich eine super Sache“, blickt Wegberg-Beecks Coach Friedel Henßen lachend voraus. „Zuerst wollen wir aber mal die Heinsberger Vorrunde gewinnen, um sicher das Ticket nach Aachen zu lösen.“ Der Tabellenzweite der Fußball-Mittelrheinliga würde natürlich als Favorit zur Endrunde am 5. Januar 2015 anreisen. Aber auch sonst kann sich die Besetzung wieder einmal sehen lassen: Alle sechs Mittelrheinligisten aus den Fußball-Kreisen Aachen, Düren und Heinsberg haben zugesagt, neben Wegberg-Beeck Aleman-nia Aachen II, der SV Eilendorf, Hertha Walheim, Viktoria Arnoldsweiler und Vorjahresfinalist Freialdenhoven. Hinzu kommen je acht Landes- und Bezirksligisten sowie zwei Kreisligisten.

Der Hallencup feiert 2015 seine 31. Auflage, im sechsten Jahr ist die Sparkasse Sponsor des bedeutendsten Hallenfußballturniers in der Region. „Das ist eine tolle Veranstaltung. Ich war schon vor zwei Jahren beim Finale zu Gast. Die Spiele sind spannend, schnell, emotional und manchmal halsbrecherisch“, freut sich Sparkassen-Repräsentant Holger Schmitz, Leiter Privat- und Geschäftskunden Aachen-Mitte, bereits auf kurzweilige Partien. „Ich schaue sehr gerne Fußball, auch wenn ich selbst anderen Sport gemacht habe“, sagt Schmitz und verrät: „Mein Lieblingsklub ist natürlich Alemannia Aachen.“

Der Hallencup ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert. „Der Hallencup ist im Winter das führende Turnier in der Region, und wir freuen uns in jedem Jahr darauf“, unterstreicht Henßen die Bedeutung. Das sieht sein Aachener Kollege Sven Schaffrath ähnlich. „Der Hallencup ist immer ein Spektakel, und die Stimmung in der Halle ist gut“, hat der Trainer von Alemannias U 21 den Termin fest in seinem Kalender. „Die Gruppe, die wir erwischt haben, ist ja nicht unattraktiv.“ Alemannia II trifft wie im Vorjahr auf Bezirksligist Inde Hahn, dem man vor Jahresfrist unterlag, und auf Landesligist VfL Vichttal. „Hallenturniere sollen Spaß machen, aber wir werden das auch mit dem nötigen Ernst angehen, denn wir möchten gerne noch einmal die Endrunde erreichen.“ In den vergangenen beiden Jahren war in der Vorrunde für den Alemannia-Nachwuchs jedes Mal Schluss. Dabei führen die Tivoli-Amateure die „Ewige Tabelle“ klar an: Bei 27 Teilnahmen sammelten sie insgesamt 137 Punkte und stehen damit vor Borussia Brand (26/104) auf Platz 1.

Auf dem dritten Rang folgt Borussia Freialdenhoven mit 15 Teilnahmen und 61 Punkten. „Wir haben schon mehrmals im Endspiel gestanden, aber immer verloren“, bedauert Borussia-Coach Winnie Hannes, der weiß, wie sich der Sieg beim Hallencup anfühlt: Als Trainer war er mit seinen damaligen Teams Rhenania Richterich und den Profis von Alemannia Aachen schon in der Halle siegreich. „Es wird schwer genug, sich in Düren wieder für die Endrunde in Aachen zu qualifizieren. Die peilen wir natürlich wieder an“, gibt der Ex-Profi als erstes Ziel vor. „Wenn wir spielen, wollen wir grundsätzlich auch gewinnen. Wir gehen das mit einem Spaßfaktor, aber auch dem nötigen Ernst an.“

Für die Endrunde am 5. Januar 2015 in Aachen qualifizieren sich erneut die vier Vorrunden-Sieger sowie die beiden besten Verlierer, einmal aus den Vorrunden-Endspielen in Düren und Heinsberg sowie zum anderen der beiden Tage in Aachen. In der Endrunde treten zwei Gruppen mit je drei Mannschaften gegeneinander an. Die Gruppensieger sind dann die beiden Finalisten.

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