Haaren erhält neue Busverbindung nach Eilendorf

Von: gei
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Aachen. Pendler und Bahnkunden aus Haaren und Verlautenheide sollen es mit dem Fahrplanwechsel im Juni 2012 etwas leichter haben, den nächstgelegenen Bahnhof in Eilendorf zu erreichen.

So plant der Aachener Verkehrsverbund (AVV), zumindest einzelne Fahrten der Linie 57 bis zum Haarener Markt zu verlängern und damit eine direkte Anbindung zum Eilendorfer Haltepunkt zu schaffen. Der AVV greift damit eine Anregung der Grünen aus der Bezirksvertretung Haaren-Verlautenheide auf.

Während der Hauptbahnhof von Haaren und Verlautenheide aus relativ gut erreichbar ist, lässt die Anbindung nach Eilendorf zu den Zügen in und aus Richtung Eschweiler, Düren und Köln schwer zu wünschen übrig. Dies soll sich ab Mitte nächsten Jahres ändern, wie Grünen-Bezirksvertreter Thorsten Sinning jetzt mitteilt.

Die entsprechenden Pläne hat der AVV jüngst in der Bezirksvertretung vorgestellt. Einzelne Fahrten der Linie 57 ab Haaren-Markt über Verlautenheide in Richtung Eilendorfer Bahnhof sollen auf die Abfahrt- und Ankunftszeiten der Pendlerzüge nach Eschweiler, Düren und Köln abgestimmt werden. Denkbar ist auch die Einrichtung von Anruflinientaxis.

Damit werde nach zehn Jahren des Bestehens der Euregiobahn der Haltepunkt Eilendorf mit dem benachbarten Haaren verknüpft, freut sich Sinning. Die Anbindung gehe auf einen Antrag zurück, der im März von der Bezirksvertretung verabschiedet wurde: „Wir haben damit den Ansatz zu einem Rendevous-Verkehr zwischen Bus und Bahn, wie er in Großstädten üblich ist. Unser Ziel ist es, allen Bürgern im Stadtteil optimale Mobilität anzubieten.” Insbesondere für Bahnpendler könne sich die Fahrzeit um bis zu eine Stunde verringern, so Sinning. Dadurch erhöhe sich die Lebensqualität und die Attraktivität des Stadtteils.

Der Stadtteil Haaren ist vom Straßenverkehr sehr stark belastet, so dass sich jedes Angebot auszahlt, das den Stadtteil von Autoverkehr entlastet, meinen die Grünen. Für die Verlängerung der Linienführung veranschlagt der AVV Mehrkosten von jährlich knapp 4000 Euro.
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