Aachen - „Guter Start ins Leben”: Unterstützung und Begleitung für junge Familien

„Guter Start ins Leben”: Unterstützung und Begleitung für junge Familien

Von: Nina Krüsmann
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Unterstützung für Kinder liegt den Damen der Aachener Gruppe vom Verband Frau und Kultur besonders am Herzen.

Mit einem Großteil aus dem Erlös caritativer Veranstaltungen im vergangenen Jahr unterstützen die Damen jetzt den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Aachen. 5000 Euro sollen helfen wir, das Modellprojekt „Guter Start ins Leben” langfristig zu erhalten.

„Wir erweitern durch dieses Projekt mit dem Ziel, Elternkompetenzen präventiv zu stärken, seit anderthalb Jahren unser Angebot für Familien”, erläutert SkF-Geschäftsführerin Ursula Braun-Kurzmann. Frauen während der Schwangerschaft sowie Eltern mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren bietet der SkF Hilfestellung in vielerlei Hinsicht an.

„Wir finden es toll, wie der SkF den jungen Familien als Anlaufstelle mit Rat und Tat zur Seite steht. Wir tun alles, um dieses wichtige und sinnvolle Konzept am Leben zu erhalten”, betont Annette Adam, Vorsitzende von „Frau und Kultur”. „Kinder sind unser Kapital, deshalb müssen wir uns um sie sorgen”, sagt Adam. „Das Geld stammt größtenteils aus unseren beiden jährlichen Großveranstaltungen, dem Wohltätigkeits-Kinderkostümfest und dem Weihnachtsbasar”, erklärt Ingrid Hohle, im Vorstand von Frau und Kultur zuständig für Caritatives.

„Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre eines Kindes stellen für die Eltern einen bedeutenden Lebensabschnitt dar. Es kann aber zu einer Überforderung kommen”, erklärt Petra Marchand, Projektleiterin von „Guter Start ins Leben”. Gerade bei Mehrlingsgeburten oder mehreren Geschwisterkindern suchten Mütter häufig Rat.

„Im Gespräch mit Fachkräften oder anderen Eltern ergeben sich oft Lösungen, dabei begleiten wir die Eltern”, erzählt Marchand. Angebote gibt es von montags bis freitags jeweils von 10 bis 13 Uhr und donnerstags bis 15 Uhr. „Montags ist unser Beratungstag. Dienstags laden wir Mütter ohne Anmeldung zu einem Frühstück ein, bei dem Kontakte geknüpft und Probleme besprochen werden”, erklärt die Projektleiterin.

Mittwochs bietet der SkF eine Kinderbetreuung an. „So haben die Mütter die Gelegenheit, einige Stunden für sich zu haben, Luft zu holen und in Ruhe einen Arztbesuch oder Einkauf zu erledigen”, betont Marchand. Donnerstags findet ein Mittagessen statt, zu dem sich Interessierte anmelden können. Freitags gibt es für die Kinder zum Beispiel Babyschwimmen, Turnen oder Basteln. „Damit tragen wir dazu bei, dass die Kinder einen guten Start ins Leben haben. Alle Angebote sind kostenlos”, betont die Geschäftsführerin.

Bis zu 15 Mütter nehmen die verschiedenen Sprechzeiten und Treffen regelmäßig in Anspruch. Andere Hilfesuchende kommen sporadisch vorbei oder zu einer gezielten Beratung.

Die Mitarbeiter denken derzeit über eine Ausweitung der Angebote in der Kita in der Robert-Koch-Straße, nach. Auch im dortigen Familienzentrum soll demnächst einmal pro Woche Hilfe für junge Eltern offeriert werden. „Das alles kostet natürlich viel Geld. Mit der Spende wollen wir mit den Familien im Sommer kleinere Unternehmungen machen, Spielzeuge anschaffen und unsere Terrasse kindgerecht gestalten”, kündigt Marchand an.
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