Aachen - Gut 80 Sportler laufen für die Aidshilfe

Gut 80 Sportler laufen für die Aidshilfe

Von: Daniel Gerhards
Letzte Aktualisierung:
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Rund 80 Läufer schickte Schirmherr Helmut Etschenberg (im Hintergrund links) auf die zehn Kilometer lange Strecke im Waldstadion. Mussa Hudrog kam als erster ins Ziel. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Auf den Startschuss mussten die Läufer beim „Regio Run for life” verzichten. Wann die Athleten im Waldstadion loslaufen durften, machte Schirmherr Helmut Etschenberg, Städteregionsrat, dennoch unmissverständlich deutlich. Er blies kräftig in eine Tröte, die beinahe an eine Vuvuzela erinnerte. Rund 80 Läufer schickte Etschenberg auf die Strecke.

Dass trotz der feuchten Witterung am Samstag so viele Sportler an den Start gingen, freute die Organisatoren vom schwul-lesbischen Sportverein „Rainbow Sports” und der Aachener Aidshilfe besonders. „Das ist ein Ausdruck der Solidarität, der für uns sehr wertvoll ist”, sagte Karl-Georg Rinkleff, Lauf-Organisator von der Aidshilfe.

Es sei wirklich „ein ganz wunderbares” Gefühl, diese Unterstützung der Sportler zu erhalten. So könne der Lauf auch dazu beitragen, mehr Menschen für das Thema Aids zu sensibilisieren. „Es freut mich, dass sich auch Leute eingeladen fühlen, die sonst nichts mit dem Thema zu tun haben”, erklärte Rinkleff.

Nach 34 Minuten im Ziel

Mussa Hudrog rennt von Beginn an einsam an der Spitze. Sein Tempo kann bis zum Schluss kein anderer Läufer mitgehen. Er gewinnt den Lauf über zehn Kilometer in rund 34 Minuten. Dafür erntet Hudrog im Waldstadion den größten Applaus der Zuschauer. Wer nicht die kompletten zehn Kilometer laufen möchte, kann auch nach fünf Schluss machen. Oder fünf Kilometer walken. Die Starter haben auch die Möglichkeit gemeinsam mit einem Partner im Zweierteam zu laufen. Im Feld laufen mit der grünen Bundestagsabgeordneten Bettina Herlitzius und Sparkassenvorstand Dr. Christian Burmester auch bekanntere Aachener Gesichter.

Mit dem Start beim „Regio Run for life” unterstützen die Sportler einen guten Zweck. Der Erlös des Laufs kommt der Aachener Aidshilfe zugute. Dank der Unterstützung durch zahlreiche Sponsoren gehen die kompletten Startgelder - rund 500 Euro - an die Aidshilfe. Mit dem Geld will die Beratungsstelle Aufklärungsprojekte in Schulen sowie zielgruppenspezifische Aufklärung finanzieren, kündigt Rinkleff an. Eine sinnvolle Investition, findet auch Schirmherr Etschenberg: „Ich bin der Meinung, dass es gut ist, ein Zeichen zur Unterstützung der Aidshilfe zu setzen.”
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