Haaren - Guido Moll wird Haarens neuer Karnevalsprinz

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Guido Moll wird Haarens neuer Karnevalsprinz

Von: Nina Krüsmann
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Guido Moll wird am Samstag, 8. November, in der Haarbachtalhalle zur neuen Haarener Tollität proklamiert. Der junge Narrenherrscher hat Musik imk Blut. Foto: Ralf Roeger

Haaren. Dass er Musik im Blut hat, stellte der designierte Haarener Volksprinz schon bei seiner Vorstellung in der Gaststätte „Zur Feuerwache“ unter Beweis: Mit einem großen Teil seines zukünftigen Hofstaates verbreitete Guido Moll von der KG Hooreter Jonge schon Fastelovvendsstimmung und präsentierte mitten in der Kneipe sein Prinzenmedley.

Das kam so gut an, dass er direkt die erste Zugabe geben musste. Seit einigen Jahren wechseln sich die Haarener Karnevalsgesellschaften, KG Hooreter Jonge und Hooreter Frönnde dabei ab, einen Prinzen, Kinderprinzen, eine Prinzessin, ein Paar oder auch ein Dreigestirn zu stellen – alles ist möglich. In diesem Jahr sind die „Jonge“ an der Reihe und präsentieren einen jungen Prinzen.

Guido Moll ist 29 Jahre alt und hat schon lange davon geträumt, einmal Karnevalsprinz in Haaren zu werden. „Jetzt zu meinem 30. Geburtstag im Dezember ist das mein schönstes Geschenk“, freut sich Moll, der am Samstag, 8. November, in der Haarbachtalhalle zu Guido II. proklamiert wird. Im „wahren“ Leben ist er als Fleischer tätig, liebt den Karneval von Kindesbeinen an. „Der Kinderzug und natürlich der Rosenmontag waren immer Höhepunkte für mich. Die Idee, Prinz zu werden kam vor zwei Jahren beim Oktoberfest auf, als Vorsitzender Hans Thoma mir sagte: ‚Du bist der Richtige!‘‚ erzählt Moll.

Und nicht nur Thoma, auch Präsident Hans Kalz ist begeistert angesichts von so viel Elan. Seiner Freude über sein Amt verleiht der Prinz im Prinzenlied „Einmal im Leben Prinz zu sein“ Ausdruck, das nach dem Hit der Höhner „Schenk‘ mir heut‘ Nacht Dein Herz“ geschrieben ist. „Fünf Lieder werden es, aber zu viel möchte ich noch nicht verraten. Im Moment ist einiges in der Mache“, sagt Moll.

Er möchte einen bodenständigen, familiären Karneval feiern, ist selbst seit rund fünf Jahren Mitglied bei der KG Hooreter Jonge und hat zuvor schon über viele Jahre die Sitzungen mit der „Euroband“ musikalisch begleitet. „Ich mache seit 27 Jahren Musik, freue mich in der Session aufs Singen und werde auch Trompete spielen“, kündigt er an. Keine Frage, dass sein Prinzenorden mit Notenschlüsseln und Musikinstrumenten verziert sein wird.

Im Hofstaat sind sieben Familienmitglieder und Freunde, darunter Lebensgefährtin Jenny und der zukünftige Schwiegervater. „Im Moment lasse ich mich einfach nur treiben, das ist echt der Wahnsinn. Die Vorfreude auf den 8. November wird immer größer“, sagt Guido Moll.

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