Aachen - Günstig mit dem Bus zum Tierpark

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Günstig mit dem Bus zum Tierpark

Von: Christiane Husmann
Letzte Aktualisierung:
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Lieber mit dem Bus: Tierpark-Chef Wolfram Graf-Rudolf, Aseag-Vorstand Hans-Peter Appel und Manfred Fuchs, Aufsichtsratsvorsitzender des Aachener Tierparks, (von links) hoffen, dass möglichst viele Gäste das neue Angebot nutzen. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Busfahren ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch bequem. Am zurückliegenden Wochenende ist noch ein weiterer Vorteil hinzu gekommen - das Busticket ist nur halb so teuer, wenn die Zielhaltestelle „Tierpark” heißt.

„Damit wollen wir den Verkehr im Wohngebiet verringern und die Umwelt schützen”, erklärt Wolfram Graf-Rudolf, Direktor des Aachener Tierparks.

Gemeinsam mit der Aseag bietet der Tierpark ein spezielles Ticketmodell an. Jeder Busfahrgast kann sein Hinfahrt-Ticket an der Kasse des Tierparks gegen ein kostenloses Rückfahrt-Ticket eintauschen. Bis einschließlich zum 29. August wird das Ticket-Modell an jedem Sonntag angeboten. Der Aseaglinie 41 steuert jede halbe Stunde den Tierpark an. Wer nicht auf direktem Weg mit der 41 fährt, kann auch auf andere Linien ausweichen und an den nahe gelegenen Haltestellen „Zeppelinstraße” oder „Adenauerallee” aussteigen.

Neben dem Umweltschutz und dem verringerten Verkehr im Sommer soll das Ticketmodell zudem für weniger parkende Autos auf den angrenzenden Straßen des Tierparks sorgen. Die rund 100 eingerichteten Parkplätze reichten an vielen Sommerwochenenden oft nicht aus, so Tierpark-Direktor Graf-Rudolf.

Spezielles Zuchtprogramm

Das Werbeplakat-Foto von einem Totenkopfäffchen mit seinem Jungen hat Graf-Rudolf selbst ausgesucht. „Diese Art der Totenkopfäffchen steht unter Artenschutz”, erläutert er. Sie sollen noch in diesem Monat in ihr Aachener Gehege einziehen. Der Tierpark nimmt mit ihnen an einem Zuchtprogramm teil.

Graf-Rudolf, Manfred Fuchs, Aufsichtsratsvorsitzender des Aachener Tierparks und Hans-Peter Appel, Vorstand der Aseag, hoffen, dass möglichst viele Gäste die Äffchen und die anderen Tierpark-Bewohner per Bus besuchen werden. „Gerade für die Freizeit muss man etwas Besonderes anbieten”, findet Appel. Maximal 7,30 Euro müsse ein Fahrgast zahlen, wenn er innerhalb der Städteregion in einen Aseag-Bus steigt und zum Tierpark fahren möchte, rechnet er vor.

Da sich alle Beteiligten schon von früheren gemeinsamen Projekten kennen, lag die Idee zum Ticket-Modell auf der Hand, und auch in Zukunft wollen beide weiter zusammenarbeiten. Derzeit laufen bereits Gespräche über ein Kombi-Ticket, das gleichzeitig Bus- und Eintrittskarte sein soll.
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