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Grunge und Indie: „Alte Dame“ mit frischem Wind

Von: Verena Richter
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Aachen. Wem noch einmal der Sinn nach Grunge und Indie steht, der ist am Samstag, 6. September, im Schlüsselloch genau an der richtigen Adresse. In der „ältesten Rockkneipe Deutschlands“ treten Felicity died laughing auf, die nach eigener Aussage „die alte Dame Grunge wieder ausgebuddelt und neu angemalt haben, 90er Charme mit frischem Wind eben“.

Dabei machen Ralf (Gesang und Gitarre), Ange (Schlagzeug) und Suse (Bass) eigentlich nur das, was ihnen Spaß macht und was sie selbst gerne hören, ohne dabei irgendwelchen Trends oder ausgeklügelten Konzepten hinterher zu laufen, wie Ralf versichert. „Das erklärte Ziel ist dabei nicht, ins Radio zu kommen, irgendwie erfolgreich zu werden und irgendwann unser tägliches Brot von der Musik bezahlen zu können, sondern ganz einfach Spaß an der Sache zu haben, auf der Bühne die Sau rauszulassen und eine coole Zeit zu haben“, so der Sänger weiter. Und die wird das Publikum mit Felicity died laughing auch haben.

Die Band aus Schweich an der Mosel, zu deren Vorbildern unter anderem die Pixies, Nirvana, Smashing Pumpkins und Sonic Youth gehören, kann zwar auch die nachdenklichen, ruhigeren Töne aber eigentlich steht bei den drei Musikern dann doch die laute, schrammelige Rockmusik im Mittelpunkt, zu der man tanzen, springen oder auch nur mit dem Kopf nicken kann. Neben den vielen duchgestylten Popsternchen, die man aus Fernsehen und Radio kennt, wirken Felicity died laughing beruhigend authentisch.

Ralf empfiehlt daher auch jedem ein Konzert seiner Band, der am Wochenende „Bock auf eine Runde ungezwungenen Rock’n’Roll in lockerer Atmosphäre“ hat und „der einfach mal den Moment genießen möchte“. Den wollen auch Felicity died laughing im Schlüsselloch genießen. Gerne unterhalten sich die Drei nach dem Konzert noch mit den Zuhörern über Musik und Lieblingsplatten.

Der Eintritt ist frei, das Konzert beginnt um 20 Uhr.

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