Aachen - Grundschule und Kindergarten an der Feldstraße arbeiten zusammen

Grundschule und Kindergarten an der Feldstraße arbeiten zusammen

Von: Margot Gasper
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In der Grundschule Feldstraße hat Erzieherin Alexia Halderit (rechts) viele „alte Bekannte”. Mit Schulleiterin Marga Bourceau besuchte sie jetzt die Erstklässler im Englischunterricht. Foto: Harald Krömer

Aachen. Wenn Alexia Halderit in der Grundschule an der Feldstraße zu tun hat, dann dauert es nicht lange, bis aus irgendeiner Ecke ein fröhliches „Hallo Alexia!” schallt. Bei den Kindern der KGS Feldstraße ist Alexia Halderit bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund.

Kein Wunder: Die Erzieherin leitet die Kindertagesstätte St. Martin gleich nebenan, und die allermeisten „ihrer” Kita-Kinder gehen irgendwann an der Feldstraße in die Schule.

Der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule ist für Kinder ein riesiger Schritt. Um diesen Wechsel möglichst sanft zu gestalten, pflegen Grundschule und Kindergarten an der Feldstraße seit Jahren intensiven Kontakt.

„Schließlich geht es hier um die Kinder, sie müssen gut aufgehoben sein”, betonen Alexia Halderit und Grundschulleiterin Marga Bourceau übereinstimmend.

Fast immer mit dabei

Wenn´s was zu feiern gibt, ob Schulfest, Sommerfest, Weihnachtsbasar oder Karneval, dann sind die Nachbarn immer mit dabei.

So lernen die künftigen Schulneulinge Lehrer und Kinder ihrer Grundschule schon früh und in einem ungezwungenen Rahmen kennen. Lange vor ihrem ersten Schultag sind die neuen i-Dötze auch einen Tag lang im ersten Schuljahr zu Gast.

Die Eltern werden ebenfalls intensiv begleitet, mit Infoabenden und Gesprächen. „Die Familien nehmen diese Angebote sehr dankbar an”, weiß Marga Bourceau.

Ganz neu wird in der Feldstraße jetzt ein „runder Tisch” installiert. Nach den Osterferien werden sich Erzieherinnen und die künftigen Klassenlehrer der beiden ersten Schuljahre zusammensetzen.

Sie wollen den Entwicklungsstand jedes Kindes diskutieren und über Fördermöglichkeiten beraten. Zwischen den schulärztlichen Untersuchungen im Dezember und Ostern kann ein Kind sich ja enorm entwickeln. Hier wollen Kita und Grundschule konkret ansetzen.

Alle Erstklässler an der Feldstraße bekommen bei der Einschulung ihr persönlichen „Paten”, die sich besonders um die Neuen kümmern. Diesen Job übernehmen traditionell die Drittklässler.

Marga Bourceau und Alexia Halderit überlegen jetzt, ob man „Paten” und „Patenkinder” künftig nicht schon früher miteinander bekanntmachen sollte.

„Die Paten könnten ja mal zum Vorlesen in den Kindergarten gehen”, überlegt Bourceau, „davon haben beide Seiten etwas”. Mit ihrem Kollegium will sie das jetzt konkret bereden.

Die Kindertagesstätte Talbotstraße liegt ebenfalls im „Einzugsgebiet” der KGS Feldstraße. Auch dorthin pflegt die Schule enge Kontakte, und die sollen künftig noch ausgebaut werden, so Bourceau.
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