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Grundschule am Haarbach sammelt Geld und Sachspenden für Rumänien

Von: kala
Letzte Aktualisierung:
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Die Eltern der Haarener Grundschüler haben insgesamt 108 Kisten mit Sachspenden gepackt, die im Januar auf den Weg nach Rumänien geschickt werden. Foto: Harald Krömer

Aachen. Mit einem Lächeln im Gesicht ist in den letzten Tagen eine Bananenkiste nach der anderen gepackt worden. Anderen etwas Gutes tun, tut eben auch einem selbst gut. Die Gemeinschaftsgrundschule am Haarbach ist eine von vielen Schulen der Stadt, die sich in der Adventszeit um bedürftige Menschen kümmern.

„Unsere Schule sammelt seit 1989 Spenden für ein Kinderheim in Rumänien“, sagt die Schulleiterin Monika Hendrichs. Damit das Ganze für die Kinder nicht allzu langweilig wird, geht der frühere Direktor der Schule, Norbert Quadflieg, als Nikolaus durch die Klassen. Doch beim Geld ist noch nicht Schluss: „Das Konzept hat sich gewandelt. Die Leiterin des Kinderheims rief an und bat um Sachspenden“, erzählt Hendrichs.

Und seitdem stapeln sich in der Aula der Schule Jahr für Jahr Berge von Kleidung, Spielsachen, Bettwäsche, Handtüchern, Schulsachen und Hygieneartikeln. „Ich bin wirklich überrascht. Es werden sogar extra neue Sachen gekauft und original verpackt hergebracht. Die Anteilnahme ist wirklich groß“, freut sich Monika Hendrichs.

Die Aktion wird seit 2008 von Freiwilligen unter den Eltern der insgesamt 250 Schulkinder organisiert. Sie kommen nach Schulschluss und nehmen die Spenden an, um sie durchzusehen und zu sortieren.

Dieses Jahr sind 108 Kartons gepackt worden. Sie kommen jetzt in einen Transporter, den der Hausmeister Hans-Jörg Klaas zusammen mit dem ehemaligen Schuldirektor Norbert Quadflieg nach Langenberg fährt. „Allerspätestens im Januar machen sich die beiden auf den Weg“, weiß der Lehrer Thomas Kreus. In Langenberg werden die Spenden in einen großen Lastwagen geladen, der sich dann auf den Weg macht zum Heim „Stern der Hoffnung“.

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